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Ein unglaubliches „Chaos“ herrschte beim Saisonfinale in der 1.Liga, denn da ging es wegen der spannenden Ausgangslage noch mal richtig drunter und drüber. Das dann am Ende auch noch die Zwietracht Gepflegte zum ersten mal in ihrer Karriere Meister wurden, passte so richtig ins diesjährige Tabellenbild. Nach 4 Spieltagen waren die Zwietrachtler noch auf dem besten Weg zurück in die 2.Liga Mit nur 2-6 Punkten standen sie auf einem Abstiegsplatz und hatten nicht mal im Traum einen Gedanken an einen Titelgewinn verschwendet. Wie die jetzt aber auf den Thron gekommen sind, ist schon ein echtes Husarenstück. Sie waren ja auch nach 8 Spieltagen erst auf Platz 3 angekommen und hatten noch die Turbovisions mit den meisten Punkten und die Grossenhainer Tippers mit den meisten Tipp-Punkten vor sich. Die aber gingen beim Finale kräftig baden, während die Zwietracht sich mit einem Absteiger herumstreiten durfte, der aber kein richtiger Gegner war. Somit wurde der neue Meister echt zum lachenden Dritten, der sich über die jeweils vierten Ausrutscher der Topteams freuen durfte. Mit ihren 11-7 Punkten wurden sie nun zum zweitschlechtesten Meister aller Zeiten gekürt, doch das dürfte sie jetzt kaum noch stören. Wieder mal ein besseres Ergebnis brachte die Hoch und Tief GbR zustande. Auch sie kamen letztenendes auf 11-7 Punkte, hatten aber etwas Rückstand bei den Tipp-Punkten. 28 Punkte fehlten Martin´s Mannen um zum fünften Meistertitel zu kommen. Wenn man jetzt sieht, dass der Vize am 8.Spieltag nur 10 Tipp-Punkte hätte holen müssen um jetzt Meister zu werden, dann könnte man sich schon noch leicht grün und blau ärgern. Echt Pech hatten die Turbovisions mit ihrem letzten Gegner, denn ausgerechnet der musste mit den meisten Tipp-Punkten glänzen und das war absolut Stimmungstötend, denn der schon sicher geglaubte Titel ging ihnen dann trotz 38 eigener Punkte noch durch die Lappen. Nach Platz 2 in der Vorsaison gab´s damit aber erneut einen absolut Topplatz für die Bochumer. Gleich bei 4 Clubs gab es am Ende 9-9 Punkte, doch wer jetzt denkt, die hätten damit ein ruhiges Saisonfinale gehabt sah sich eher enttäuscht, denn praktisch für alle ging es am Ende noch um einiges. So hatten die Grossenhainer Tippers wieder beste Chancen auf einen Meistertitel, der nach der „Turbo-pleite“ sogar noch näher rückte. Die meisterliche Tipp-Punktausbeute war dann aber alles was vom großen Traum blieb, denn auch andere wollten hoch hinaus. Auch Malamatina wollte auf den Gipfel, hinterließ aber in den letzten Wochen eher einen sehr platten Eindruck. Besonders die letzten 3 Spieltage waren bestenfalls ein Freudentag für ihre Gegner. Trotzdem war die Meisterstimmung erst am letzten Spieltag endgültig dahin. Mächtig um den Klassenerhalt zittern mussten der Chaoten Bruno und die Roten Teufel Berschweiler, denn sie standen auf den Plätzen 8 und 9 als es ins Finale ging. Da waren Siege natürlich zwingend nötig, wenn das Kapitel 1.Liga noch eine Fortsetzung haben sollte. Das mit den Siegen gelang dann auch ganz gut, wobei aber besonders der Bruno auch etwas Glück hatte mit seinen Gegner. Der hieß Tja und schaffte gerade zum zweiten Mal in Folge das schlechteste Ergebnis des Tages. Für den zwischenzeitlichen Tabellenführer wäre das beinahe zu einem Horrorfinale geworden, denn nur mit viel Mühe konnte Erhard Boettcher den Abstieg von Tja verhindern. Wer jetzt aber glaubte er freut sich richtig darüber, sah sich sicher getäuscht, denn absteigen musste er trotzdem. Statt Tja hat es eben den FS InDOpendent 09 erwischt, deren gute Zeiten auch schon ein paar Wochen her sind. Letztlich wars ihm wahrscheinlich fast schon wurscht wer denn nun in den sauren Apfel beissen musste. Den aber hatte Jörg Varnholt schon am 8.Spieltag schlucken müssen, denn sein Vorwärts Alt-Schuss war wirklich das einzige Team in dieser Liga, das am letzten Spieltag nichts mehr zu gewinnen oder verlieren hatte. Somit stiegen doch wieder die beiden schlechtesten Teams mit den wenigsten Tipp-Punkten ab, womit die Gerechtigkeit auch zu ihrem Recht kam.
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