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Es ist schon unglaublich was es alles gibt. Da tippt man sich wochenlang die Seele aus dem Leib, hortet Unmengen von Tipp-Punkten, und dann entscheidet ein einziger verdammter Punkt über Platz 1 ! Das ist schon echt die Härte, doch die Oberhärte wäre es sicher gewesen, wenn der eine dadurch auf Platz 3 hängen geblieben wäre. So ist es zwar „schlimm“, aber auch nicht wirklich weltbewegend, denn aufgestiegen sind schließlich sowohl der Troschkes Turbo Tip, als auch Kalt-Autsch Heiß-Autsch Assel. Was für ein Glück ! Obenauf und damit die große Ehre eine neue Urkunde in Empfang zu nehmen hat aber einzig und alleine Dieter Tschorschke, der die beste Saison seiner Karriere tippte. Gute Tipps hat er zwar schon öfters abgegeben, aber so was hat er ja noch nie erlebt. 525 Punkte, was für eine Zahl. Die andere wichtige Zahl ist die 5, denn von diesem Platz aus startete er in die zweite Saisonhälfte. Also eine nicht gerade ideale Ausgangslage für den Dieter, aber wie man sieht ließ sich daraus einiges machen. So kann er jetzt auf 6 Punkte Vorsprung auf jenen 5.Platz verweisen. Diesen haben auch die Asseler Tipper, die sich jetzt vielleicht mausgrau ärgern, oder einfach nur darüber lachen, denn aufgestiegen sind sie ja auch ohne Urkunde. Und was soll man sich darüber aufregen, wenn man so spitzenmäßig tippt und dann eben nicht Erster wird ? Was soll´s, auf geht´s in die 9.Liga ! Das ist es doch was zählt, oder ? Ausserdem sind sie ja selbst Schuld, was müssen sie sich auch am 9.Spieltag von ein paar kleinen Waldschraten schlagen lassen ? Die konnten sich am Ende aber auch ganz gut platzieren. Als 4. erlebten sie eine richtig gute Spielzeit, die aber nicht ganz nach Plan lief, denn nach 6 Spieltagen waren sie noch auf Platz 2 und hatten schon richtig Schmetterlinge im Bauch, wenn es jetzt endlich mal wieder einen Aufstieg gibt. Doch zum Schluss fehlten nicht nur viele., viele Tipp-Punkte, sondern auch der eine oder andere Sieg. Aber was solls, jetzt sind sie eben zum vierten mal in Folge Vierter geworden ! Einen Platz vor ihnen lag noch der VfL Torpedo, der sich zwar auch mächtig ins Zeug legte aber gegen die beiden Übermächtigen an der Spitze einfach chancenlos war. Mit derartigen Ergebnissen wie sie der VfL Torpedo erzielt hat steigt man zwar in 99,9% aller Fälle auf, aber diese 0,1% sind einfach ein unkalkulierbares Risiko, das immer wieder mal für Überraschungen sorgt, leider von der unangenehmen Art. Artig auf Lauerstellung war der Rest der Liga, denn der hielt einen größeren Sicherheitsabstand zur Spitze. Dabei gab es selbst „unten“ noch richtig gute Teams. Besonders ganz tief unten gab es wieder mal einen jener Härtefälle, den man keinem wünscht. Viel hat ja nicht gefehlt und die Böhsen Posselz wären der erste Club gewesen, der es geschafft hätte mit 500 eigenen Tipp-Punkten noch abzusteigen. Dieser Rekord blieb den Posselz zwar verwehrt, aber deshalb kommt jetzt trotzdem keine Freude auf, denn auch ein Abstieg mit 488 Tipp-Punkten ist nicht zu begreifen. Noch dazu mit gerade mal 2 Saisonsiegen ! Da hilft wohl kein Trost mehr, sondern nur noch ein paar Klare um diese Tristess schnell vergessen zu können. Bloß nicht zurückschauen lautet hier das Motto. Unglaubliches schaffte auch der zweite Absteiger, denn der hatte in dieser Hochpunktesaison weniger Tipp-Punkte auf dem Konto als in der Vorsaison, obwohl die Schalker Racoons auch damals schon absteigen mussten. Die können ja machen was sie wollen, es läuft einfach nicht. Irgendwas muss denen wohl immer dazwischen kommen. Hoffentlich hört diese Pechsträhne bald auf. Glück im Spiel hatten am Ende doch noch das Quartett Die Paradiesvögel, 1.TC Hamborn 07, Schalker Racoons und Werderclan Bremerhaven. Die rutschten zwar auch ins punktemäßige Minus, doch das wog am Ende nicht ganz so schwer, denn sie bekamen die nächste Chance es auch mal besser zu machen. Dabei bezieht sich das besser machen vor allem auf die Siegbilanz, denn noch mehr Tipp-Punkte geht ja fast nicht. Hier haben höchstens die Racoons noch Spielraum nach oben. Dagegen tippten sie in Bremerhaven fast schon wieder aufstiegsverdächtig, aber hier mangelte es eben an der richtigen Umsetzung der guten Tipps. Das galt irgendwie auch für die Paradiesvögel und die Hamborner, die ja nicht enttäuschten, aber auch nicht erfolgreich waren.
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