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Der Felix ist doch wieder der glückliche, denn er hat sich selbst die härteste Konkurrenz vom Hals halten können. Das ging zwar nicht immer ohne blaue Flecken aber und der TC Felix Austria konnte auch nur einen einzigen seiner sechs Siege mit einem zweistelligen Punktevorsprung gewinnen, aber das ist nun alles ganz egal. Selbst das negative Tipp-Punktekonto sorgt höchstens noch für ganz leichte Schmerzen, denn mehr als Meister geht nicht und diesen Titel hat er jetzt für alle zum nachlesen erspielt. Als einziger konnte er 12-6 Punkte holen und war damit nicht mehr von der Spitze zu verdrängen, die er erstmals am 4.Spieltag in Beschlag nahm. Aber selbst da wars nur ein kurzes Gastspiel auf Platz 1, denn schon am 5.Spieltag holte in ein Alt-Schuss mit Blattschuss wieder runter. Doch wie heißt es so schön, wer zuletzt lacht… Und das war auch Malamatina, die am letzten Spieltag von einem totalen Blackout von Jörg Varnholt profitierten. Der hatte vor dem Finale alle Trümpfe in der Hand, lag er doch auf Platz 1. Und dann legt er seine Nerven blank und ließ sich von der Bayern Südkurve mit 28-50 zerlegen, unglaublich. Dabei hätte doch ein Remis schon gereicht um allen anderen die lange Nase zeigen zu können. Also was den Jörg da geritten hat ist schwer zu sagen, aber vielleicht machte er es sich doch etwas zu einfach. Egal, Malamatina freut sich „trotzdem“. Teamchef Björn kann nun mit dem einen Auge Freudentränen vergießen und mit dem anderen Tränen der Trauer, tauscht er doch mit dem JaKoB den Platz in Liga 1. Ganz ungetrübt ist die Freude also leider nicht, aber besser ein Aufstieg als gar keiner und so wird er erstmal alles daran setzen, dass sich dieses Schicksal in der kommenden Saison nicht wiederholt. Ob die Jungs vom Puren Zufall noch gut auf die Erste Sahne zu sprechen sind ? Die Erste Sahne war es nämlich die ihre Kumpels in Liga 3 beförderte. Mit einem hauchdünnen 61-59 Erfolg setzte sich die Sahne durch und setzte damit einer guten zweiten Saisonhälfte doch noch die Krone auf. Damit ist der letzte Platz vom 4.Spieltag endgültig vergessen, obwohl sie sich jetzt vielleicht darüber ärgern, dass sie am 8.Spieltag nicht ganz so erfolgreich waren und sogar den noch möglichen Aufstieg verpassten und das ausgerechnet gegen den neuen Meister. Nur Platz 5 gab es für die Bayern Südkurve, die damit nicht ganz das erreicht hat, was sich die Südkurve so vor-genommen hat. Ganz im innern hofften sie schon, dass ihnen die 1.Liga wieder etwas früher lacht, aber jetzt können sie sich ja das schönste Weihnachtsgeschenk selbst machen. Das wächst aber auch so schon heran und das ganze auch noch absolut ohne Tipperei. Neuling Chaoten Bruno war zwar wieder recht flott unterwegs, aber das reichte diesmal nicht um den letzten Schritt auf dem Weg in die 1.Liga zu tun. Trotzdem dürfte Birgit Tschorschke ganz zufrieden sein, denn jetzt konnte sie wenigstens erstmals in der 2.Liga die Klasse halten. Das ging beim letzten Auftritt ja noch gründlich daneben. Nun war zumindest das absolut kein Problem. Kräftig am Zittern waren dafür die Burkhardts, die sich ihre kleinen Freuden lange aufsparen mussten, denn zu nah standen sie am Abgrund. Da musste schon noch am 9.Spieltag nachgelegt werden um hier die Früchte der Tipparbeit zu ernten. Nur Platz 8 gab es für die Wahren Gepflegten, die aber genauso gut hätten aufsteigen können, zumindest dann wenn sie am 9.Spieltag gewonnen hätten. Da aber gab es eine unnötige 42-48 Schlappe gegen den Champion. Die brachte die Gepflegten nun aber in die Verlegenheit den Rechenschieber rausholen zu müssen, denn anders war die brisante Lage nicht zu klären. Als Ergebnis der „Schieberei“ stand dann aber doch schnell fest, dass Piano 64 erstmals nach über 12 Jahren mal wieder in die 3.Liga muss. Dabei waren sie zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres noch Meister in der 1.Liga ! Tja, so schnell kann der Lorbeer verwelken, wenn es mal nicht ganz so läuft wie gedacht. Ziemlich welk hing auch der Pure Zufall rum und das obwohl die Bochumer doch mit 477 Punkten eigentlich supergut waren. Supergut reichte in dieser Spielzeit aber nicht aus, denn da musste man schon galaktisch gut sein um wenigstens nicht abzusteigen. Also erwischte es die Puren wie mit dem Dampfhammer. Nur einmal klar verloren und trotzdem nur ein braver Punktelieferant.
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