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Wochenlang sah Beckis Bester wie der sichere Meister aus, den nichts und niemand erschüttern konnte. Stefan Beckedorf brachte es dabei in dieser Spielzeit auf 13-1 Startpunkte und das reichte ganz locker zum Aufstieg in die 9.Liga. Nicht ganz aber reichte es zum Gewinn der Urkunde. Ist ja schon etwas komisch, dass er jetzt zwar zum dritten mal in Folge aufsteigen konnte, aber jedes mal nur auf Platz 2 landete ! Ob Stefan darüber jetzt tieftraurig ist, oder ob ihm das herzlich egal ist ? Wohl eher letzteres, denn viel wichtiger ist allemal, dass er der 1.Liga, oder sagen wir wenigstens mal einer einstelligen Liga immer näher kommt. Das „kleine, große“ Ziel hat er nun erreicht. Die Beckis Bester tippen demnächst zum allerersten mal einstellig. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist. Da muss man doch mal die Korken, und seien es nur Kronenkorken, knallen lassen, oder ? So einen richtigen Grund für eine Fete haben auch die Sackratten, die ebenfalls eine Premiere feierten, denn auch hier war die Einstelligkeit bisher ein scheinbar unerreichbares Ziel. Das ist nun aber vorbei, denn mit 14-4 Punkten konnten sie ihren unwiderstehlichen Drang nach Erfolgen so richtig ausleben und dann auch noch krönen. Die beiden Topteams in ihrer Liga blieben also Herr der Liga, denn kein anderes Team konnte die beiden Führenden nach 4 Spieltagen aus der Bahn schmeissen. Das gelang auch den Asselern nicht ganz, da sie einfach zu oft die Punkte teilen mussten. Gleich dreimal gab es keinen Sieger wenn Assel mit von der Partie war. Mit dieser Unentschlossenheit haben sie sich aber keinen Gefallen getan, doch was heißt hier keinen Gefallen, wenn sie doch noch immer einen sehr guten 3.Platz belegen konnten. Das ist doch kein Grund zum Wehklagen, oder ? Den Waldschraten, denen mal wieder ein Spieltagen „abhanden“ gekommen ist, glückte aber trotzdem ein positiver Saisonabschluss, und das jetzt schon zum dritten mal in Folge. Garnicht schlecht würde ich sagen. Was jetzt noch fehlt es eben nur das letzte Quentchen in Form eines Aufstiegsplatzes, aber das sollte bei einem vollen Saisontipp, als mit komplett absolvierten 9 Spieltagen kein sonderlich großes Problem sein, oder ? Die Weserboys werden´s schon richten. Weiter nicht von der Stelle kommt Dieter Tschorschke, der sich mit 9-9 Punkten in die Ergebnislisten dieser Saison eintrug. Wieder mal war er zwar ganz gut dabei, aber irgendwie fehlte der letzte Pfiff um ein neues Glanzlicht in die Vereinschronik setzen zu können. Während die Teamkollegen also ständige neue Erfolge feiern, hängt der Vierhöfener Chef hier einfach so fest. Noch weniger befriedigend ist die Lage beim Ritter von der Hude, der seine letzten Erfolge fast vor Urzeiten feiern konnte und auch die Sache mit der positiven Saisonbilanz ist für den Ritter zum Buch mit 7 Siegeln geworden. Diese zu durchbrechen nimmt er sich zwar immer wieder vor, doch gelungen ist ihm das in den letzten beiden Jahren nur ein einziges mal. Toll ist das ja nicht gerade. Mit den Bochumer Clubs war in dieser Saison echt nicht viel los. In kaum einer Liga konnte einer der zahlreichen Vereine aus Bochum überzeugen und so machte die 10.Liga auch keine Ausnahme. Sowohl die Paradiesvögel, als auch der VfL Torpedo blieben klar hinter den Erwartungen. Immerhin haben die beiden Absteiger aus der Vorsaison diesmal mehr Glück gehabt. Dabei hatten sie erneut nur je 6-12 Punkte erspielt und auch nach Tipp-Punkten die 400er Marke erneut verfehlt. Wieder waren die Vögel auch etwas besser drauf und hätten mit 399 Punkten auch etwas besseres verdient, als auf Platz 7 zu landen. Aller guten Dinge sind 3, aber eben nicht aller schlechten und so konnte der VfL Torpedo den dritten Abstieg in Folge mit viel Glück verhindern, was aber nicht unbedingt an der Tippstärke von Gerd Ebert lag, denn tipp-punktemäßig lag er wieder mal auf dem letzten Platz. Nur Vorletzter und damit sportlicher Absteiger wurde Klein Bardo, der sich jetzt wahrscheinlich tiefschwarz ärgert, dass er am letzten Spieltag nur zu einem 42-42 Remis gekommen ist. Das ist jetzt besonders dumm, denn mit einem Sieg hätte er locker ans rettende Ufer paddeln können. Nachdem nun ein paar Jahre nichts mehr abstiegsmäßiges passiert ist, hat es Heiner Bardowicks also doch wieder erwischt. Und so geschockt geht er nun also in die Sommerpause !
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