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Einen wahren Sturmlauf absolvierten die Champs of delirium seit dem 2.Spieltag. Den 1.Spieltag hatten sie in dieser Saison noch mit 27-49 gegen den TC Bochum verloren, doch danach war der Spass für die Gegner der Hamburger ein für allemal erledigt. Mit 8 Siegen in Folge stürmte Armin Pomorin vom 10.Platz nach einem Spieltag auf den 1.Platz nach 9 Spieltagen. Dabei lief es fast wie am Schnürchen und er musste dabei nicht mal den großen Knüppel auspacken. Die 411 Tipp-Punkte waren ja nicht unbedingt rekordverdächtig, aber eben locker ausreichend um der 10.Liga für immer adieu zu sagen. Das jedenfalls hat er sich fest vorgenommen, nachdem dieser Plan schon einmal gescheitert ist. Im zweiten Anlauf lässt sich Armin aber nicht mehr in eine zweistellige Liga zurückschicken. Na, da könnte er ja mal versuchen seines eigenen Glückes Schmid zu sein und das noch heiße Eisen auch in der kommenden Saison ganz kräftig bearbeiten. Vielleicht klappt´s dann auch auch gleich mit der 9.Liga. Wie schon beim letzten Abstieg aus der 9.Liga gelang dem TC Bochum 90 erneut die sofortige Rückkehr in diese. Irgendwie schweben die Bochumer immer wieder zwischen den anscheinend grundverschiedenen Welten in der 9. und in der 10.Liga. Für die 9.Liga reicht´s meist nur knapp, oder gar nicht, aber in der 10.Liga sind sie eher unterfordert. In der aktuellen Spielzeit hatten sie jedenfalls wieder mal alles fest im Griff und den Aufstieg immer fest im Visier. So konnten sie sich letztenendes sogar einen Vorsprung von 3 Punkten auf einen Nichtaufstiegsplatz erspielen und mussten bei ihrem Aufstieg nicht mal auf irgendwelche Schützenhilfe hoffen, denn jetzt gab´s sogar die meisten Tipp-Punkte aller Teilnehmer. Und was wartet nun wieder in der nächsten Saison auf die 90er ? Ist schon wieder zittern angesagt, oder geht’s auch mal etwas lockerer ? Das passte ja wieder bei Troschkes Turbo Tip, denn der holte in seiner sechsten Neuntligasaison zum vierten mal 10-8 Punkte. Dieter hat sich also irgendwie auf dieses Ergebnis eingeschossen, wird aber wohl noch eine halbe Ewigkeit warten müssen, bis einmal dieses Resultat auch für den Aufstieg reicht. In dieser Saison war er jedenfalls wie üblich knapp dran, aber eben nicht richtig dabei. Wie schon in der Vorsaison fehlten dazu 3 Punkte auf der Habenseite und die hat er gleich mehrfach leichtfertig verschenkt. Das das noch schief gehen könnte haben die Waldschrate wohl nicht geglaubt. Die führten die Liga nämlich schon mit 10-0 Punkten an und waren fast schon am Ziel, als sie zurück in den Wald geschickt wurden. So einfach wars aber noch nie aufzusteigen, denn die Bochumer haben sie ja am 5.Spieltag schon klar abge-hängt. Dachten die Berliner zumindest. Zur Abwechslung mal keinen Auf-, oder Abstieg gab es für die Ruhrpott Power und das kam in den letzten mehr als 3 Jahren nur zweimal vor. Also ganz aussergewöhnliches aus der Arena, die ihren Erfolg aber nur mit mehr Glück als es den Anschein hatte errangen. Dazu zählt aber nicht nur der finale 36-29 Erfolg gegen die Sackratten. Die Ritter von der Hude hatten sich der traditionellen Abstiegssorgen schon frühzeitig entledigen können. Das war sogar so frühzeitig, dass nicht mal die letzten beiden Pleiten die Laune von Alfred Nitschke verschlechtern konnten, sieht man mal davon ab, dass Pleiten immer schlecht für die gute Laune sind. Wieder auf dem 7.Platz landeten die Sackratten, die sich über selbigen aber durchaus freuen können, denn nachdem sie zwischenzeitlich schon mal Letzter waren ging der Daumen schon deutlich nach unten. Anscheinend verstehen die Ratten aber zu kämpfen und das hat sich wenigstens einigermaßen gelohnt. Hammerhart verlief die Saison für die Asseler Tippercrew und Bremerhavener Jungs, denn die mussten am 9.Spieltag zur „Henkersmahltzeit“ antreten. Die ist allerdings nur Assel bekommen, denn sie konnten den Werderclan haarscharf mit 38-35 schlagen und damit nicht nur den letzten Platz verlassen, sondern sogar die Abstiegsränge. Das gelang aber auch nur weil sie ein paar wenige Tipp-Punkte mehr erzielten als der doppelte Verlierer aus Bremerhaven. Nach längerer Pause stieg der mal wieder ab und begleitet dabei die Gorbatschow Zechers in die Dunkelheit der 11.Liga. Gorbi fehlten auch nur ganze 14 Tipp-Punkte zum Klassenerhalt. Tja, hätten sie sich mal besser angestrengt…
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