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Dortmund weint und lacht und das seit Wochen. Was sich in und um die schwarz-gelbe Metropole abspielt reicht sicherlich für mehrere Romane. Eine neue Erfolgsstory schrieb Tja in den letzten 9 Wochen, denn sie konnten zu Rekordmeister Triumvirat AG aufschließen. Mit ihrem neunten TCB-Titel stehen nun gleich zwei Teams ganz oben auf dem TCB-Gipfel und Tja ist eines davon. Der neunte Titel war für die Dortmunder auch eine ganz einfache Sache, denn bereits einen Spieltag vor Schluß konnten sich Erhard & Co. von der Konkurrenz soweit absetzen, dass diese am 9.Spieltag nur noch schmückendes Beiwerk war. Das sah aber nach 4 Spieltagen noch etwas anders aus, denn da war der neue Champion gerade mal Fünfter. Das änderte sich dann aber sehr schnell und so wurde ganz fix ein Meister gefunden, der diesen Namen auch verdient, denn mit 482 Tipp-Punkten war Tja auch Leistungsmäßig absolut die Spitze der Liga. Genau genommen war das sogar die fünftbeste Ausgabe die sie in ihrer Karriere erzielt haben. Also alles doch sehr positiv. Wirklich positiv und beachtenswert waren auch die Darbietungen der Bremervörder Bückstücke. Die waren als Neuling in die 1.Liga zurück gekommen und erlebten dann nicht nur einen hervorragende Spielzeit sondern sogar die beste in der 1.Liga. Lange Zeit spielten sie sogar ernsthaft mit um den Titel und das wäre schon eine ge-waltig positive Sache gewesen. Gescheitert sind sie letztenendes wohl an Martin Leithäuser, denn der brachten ihnen gleich 2 von 3 Pleiten bei, was dann mindestens eine zuviel war um gleich richtig heftig auf die Pauke hauen zu können. Das mit der Pauke klappte auch bei den Grossenhainers nicht so wie geplant. Nach 6 Spieltagen fühlten sie sich mit 10-2 Punkten schon wie der kommende Meister, doch im Finale ging dem Spitzenreiter dann wirklich die Luft aus. Am 7. und 8.Spieltag waren sie sogar das jeweils schlechteste Team des Tages und damit eines Meisters absolut unwürdig. Schade, dass hätte wirklich ein großer Erfolg werden können, doch nun müssen sie weiter auf ihren ersten Titel warten. Bei der Ersten Sahne war die Welt leistungsmäßig eigentlich total in Ordnung über 470 Tipp-Punkte sind ja schon mal eine Hausnummer, doch die alleine reichte dann doch nicht aus um sich wieder mal in die ganz große Siegerliste eintragen zu können. Leider haben es die Bochumer versäumt die big points gegen das Topduo zu machen und so müssen sie nun wohl mit Platz 4 zufrieden sein. Der SV Mücke war zwar nur als Neuling gestartet, doch sicher haben alle dieses Team ernst genommen, denn als mehrfacher TCB-Champion musste man sie einfach zum Kreis der Großen zählen. Leider konnten sie diese Voischusslorbeeren nur bedingt bestätigen, denn speziell am Ende waren sie an selbigen angelangt. Während andere noch zusetzen konnten, blieb den Mücken nur noch die Wahrheit, dass auch sie nicht immer die größten sind. Kollege Titelverteidiger erlebte beinahe sein persönliches Waterloo. Erst im allerletzten Moment konnte die Hoch und Tief GbR sich von allen Klassenerhaltssorgen befreien und mit einem 45-36 Erfolg gegen die Erste Sahne auf Platz 6 bringen, was sich jetzt besser liest als es eigentlich war, denn die Konkurrenz war nur wenige Schritte entfernt. Auch erst im großen Saisonfinale kam Halbzeitschlusslicht Zwietracht Gepflegte doch noch mit einem blauen Auge davon. Im Abstiegsgipfel gegen den FS InDOpendent 09 behielten sie Nerven und Punkte und bescherten sich mit einem 42-36 Sieg eine weitere erstklassige Spielzeit. Die konnten sich auch die roten Teufel noch sichern und das trotz einer finalen 24-36 Schlappe. Jetzt liegen sie zwar 2 Tipp-Pünktchen hinter der Zwietracht, aber dafür auch ganz „überlegen“ vor Piano 64, dem ersten Absteiger, der den Weg zurück in die Zweitklassigkeit gehen muss. In der vorletzten Saison noch Meister ist ihnen die Feierlaune nun endgültig abhanden gekommen und sie gehen wirklich tief geknickt in die nächste Spielzeit. Dortmund weint und Dortmund lacht, tja, so will es auch Erhard Boettcher, denn neben dem Meister stellt er auch einen der beiden Absteiger. Das endgültige Aus kam ausge-rechnet im Derby gegen Tja. Hier war Ernie der Titel wohl doch etwas näher, als ein Klassenerhalt für Dopen. Mit 418 Punkten brachte Dopen aber auch wenige positives zustande, was jetzt für einen ungerechten Abstieg sprechen würde. Also war schon alles richtig so.
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