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Ohne Titel geht der Martin wohl ( fast ) nie ins Bett, oder ? An den letzten 6 Meistertiteln, die die 1.Liga zu vergeben hatte, war er jedenfalls an fünfen aktiv beteiligt. In den letzten 4 Spielzeiten war sogar nur Martin Leithäuser einer von der meisterlichen Sorte und er war sogar so „freundlich“, dass er seinen 3 Clubs immer wieder mal die Chance auf einen Titel ließ. In der 94.Spielzeit durfte die Hoch und Tief GbR mal wieder ran. Zum dritten mal gelang diesem Club nun ein Titelgewinn und der war diesmal schon einer von der etwas überraschenderen Sorte, denn schließlich lag der Champion nach 4 Spieltagen nur auf einem 6.Platz. Mit einem Endspurt von 5 ungeschlagenen Partien war dann aber doch wieder relativ schnell klar, dass er seinen Titelhunger noch längst nicht gestillt hat. Für den richtigen Festhappen musste aber schon bis zum letzten Spieltag gezittert werden, denn eigentlich war ja die Erste Sahne der absolute Titelfavorit und hatte das Zepter fest in der Hand, obwohl auch sie äußerst durchwachsen starteten. Die Saison wäre aber trotzdem sehr gut zu krönen gewesen, aber irgendwie versagten dann wie sovielen am Ende die Nerven. Dumm war vielleicht auch, dass sie am 9.Spieltag auf einen wirklich heißen Gegner trafen, denn auch die Zwietracht Gepflegte hatte noch die große Chance gleich bei ihrer ersten Saison in der 1.Liga nach den Sternen zu greifen. Ein klarer Sieg gegen die Erste Sahne sollte es sein und kein Sieg für die Hoch und Tief GbR. Teil 1 hatten sie noch selbst sehr gut im Griff, doch gegen die Hoch und Tief GbR hatten sie kein Mittelchen und schon gar nicht die Turbovisions, die eigentlich ihre Teamkollegen von der Ersten Sahne etwas Schützenhilfe hätten leisten sollen, doch die Turbos hatten viel mehr mit sich selbst zu kämpfen, als dass sie auch noch andere unterstützen hätten können. Die Turbos waren in dieser Spielzeit wirklich kein Quell überströmender Freude, was aber auch kein Wunder war, denn wer acht von 9 Partien verliert hält sich mit positiven Emotionen sicher sehr zurück. Eigentlich hatten die Bochumer ja zu keiner Zeit eine reelle Chance dem Abstiegsstrudel zu entfliehen und so war es nur ein mehr oder weniger „einsames Sterben“ am Tabellenende. Das das Bochumer Dreigestirn gleich 2 seiner besten verliert war dann aber kein Spass mehr, denn der Abstieg der Aufsteiger war eigentlich der Witz des Jahres. Da haben sie schon mal mehr Tipp-Punkte als alle anderen in dieser Liga und wurden auch im gesamten TCB nur von einem Club überboten und dann haben sie schon mal die beste Tipp-Punktedifferenz der Liga und dann wird ihnen doch so übel mitgespielt. Für alle unfassbar stiegen sie plötzlich und nach kurzer Krankheit in die 2.Liga ab und das trotz eines finalen 34-9 Kantersieges gegen die FS InDOpenent 09. Die waren zwischenzeitlich auch schon mal Tabellenführer und träumten ganz heftig vom Titel. Teamchef Erhard Boettcher wollte anschließend sogar freiwillig wieder ganz unten anfangen, wenn es denn wirklich klappen sollte. Statt 20.Liga darf er jetzt aber weiter in der 1.Liga tippen. Irgendwie schade, oder was ? Sein zweites Team hat den Titel auch nicht ganz gepackt, denn irgendwie kam die frische Siegesserie wohl eine Woche zu spät. Nicht mehr unter den meisterlichen weilt Piano 64, die sich mit ihren 10-8 Punkten auf einem mageren 6.Platz wieder finden. Nach 2 Meistertiteln in Folge haben sie sich diese neue Enthaltsamkeit aber auch redlich verdient und aller guten Dinge müssen ja nicht immer drei sein. Die Abstiegsfrage war diesmal bereits vor dem letzten Spieltag endgültig entschieden und so mussten auch die Grossenhainer Tippers und die Roten Teufel Berschweiler die tipp-punktstarken Aufsteiger nicht mehr fürchten. Sie hatten ihre Hausaufgaben etwas besser erfüllt und ihr Hauptaugenmerk lieber auf die Siege gelegt. Davon gelangen den Grossenhai-nern immerhin 4 Stück, was nach dem 2.Platz in der Vorsaison aber nicht gerade die Erfüllung eines Traumes war. Zum vierten mal in Folge belegten die Roten Teufel nur Plätze zwischen Rang 6 und 8. Das reichte zwar immer zum Überleben, aber auf Dauer wird ihnen das kaum reichen um sich die Freude am Tippen zu erhalten. Das soll aber im nächsten Jahr wieder mal viel besser werden.
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