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War das jetzt eine absolut langweilige Saison oder nicht ? Diese Frage stellt man sich jedenfalls unweigerlich, wenn man die Tabelle betrachtet, wo auf den Aufstiegs- und Ab-stiegsplätze immer 2 Clubs frühzeitig eine Abschiedsfete ausrichten konnten. Die Loosers und Karger werden diese Spielzeit aber trotzdem kaum als langweilig bezeichnen, höchstens als maximal erfreulich. Beide haben nur ein einziges Spiel verloren und sich damit meilenweit von einem Nichtaufstiegsplatz entfernt. Das hört sich jetzt alles so supersimpel an, dass es fast schon nicht wahr sein kann und genau das ist es auch, denn die relative Überlegenheit war vielleicht etwas trügerisch, denn es hätte ja doch einen sehr ernsthaften Verfolger geben können. Der BTC Waldschrat, ja genau jener BTC, der sonst immer nur absteigen will, war drauf und dran endlich wieder erfolgreich zu sein. Sieben mal getippt und dabei sechsmal gewonnen. Mit ein bischen mehr Einsatz am Doppelspieltag hätten sie jetzt vielleicht mit 16-2 Punkten dastehen können und das hätte dann vor allem Karger sehr sauer aufgestossen, denn dann wäre Teamchef Reinhard unweigerlich auf Platz 2 gestürzt. Da kann er jetzt immer noch tief durchatmen, dass er den Waldschrat am 1.Spieltag noch mit einem 42-0 Sieg auf dem ganz falschen Bein erwischt hat. Dem Meister aber wäre es vielleicht sogar egal gewesen, ob ihn nun Kollege Reinhard Riebock, oder ein ganzes Rudel Berliner in die 9.Liga begleitet. Die Loosers hatten ihren 1.Platz auch dank ihres am besten gefüllten Tipp-Punkte-kontos zu 99% sicher und waren damit klar auf der Siegerstrasse. Was trotzdem ab absolut störend angesehen werden kann, ist das Ende der famosen Siegesserie der Loosers. Diese dauerte 10 Spiele an und war mit 20-0 Punkten sogar absolut lupenrein. Dann am allerletz-ten Spieltag mussten plötzlich ein paar Henkelmänner wieder die Spassverderber spielen. Dabei hatten die doch gar nichts mehr zu gewinnen, wo sie doch längst jenseits von Gut und Böse waren. Mit „unschönen“ Siegen am 9.Spieltag haben sie aber schon desöfteren einem Spitzenteam ein dickes Bein gestellt. Beinahe wäre das auch in der Vorsaison geglückt. Auch damals holten sie dann für sich noch 10-8 Punkte, ohne aber entscheidend ins Aufstiegsgeschehen eingreifen zu können. Zur Zeit reichen ihnen wohl ein paar „satanische“ Spielchen um sich neue „Freunde“ zu machen. Für Hossa Lüneburg und die Sackratten reichte es leider nur zu einer ausgeglichenen Bilanz. Bei den Sackratten ist das sogar noch als recht erfreulich zu bezeichnen, denn als kleiner Fehlstarter hatten sie anfangs noch so ihre Problemchen der ungewohnten Art. Nach zahlreichen Erfolgen im Jahr 2003 riss die Serie nun doch, aber damit musste man irgendwann mal rechnen, oder ? Böse und vor allem lange Gesichter dürfte die ausgeglichene Bilanz aber bei Hossa Lüneburg auslösen, denn dem Vize nach 4 Spieltagen wurde in der zweiten Saisonhälfte absolut übel mitgespielt. Soviel Pech auf einen Haufen hatten sie aber absolut nicht verdient. 3 Niederlagen zwischen dem 5. und 7. Spieltag sind zwar nichts besonderes, aber wenn man diese mit insgesamt nur 4 Tipp-Punkten Differenz kassiert, dann kann man schon mal mit allen Tippgöttern hadern. Eine glückliche negative Zeit hatten die Happy Hour und der Werderclan Bremerhaven, denn obwohl beiden eine eigentlich abstiegsverdächtige Saison gelang waren sie schon Wochen vor dem Toreschluss in Sicherheit, denn es gab da ja zwei Teams, die lieferten sich ein Duell der schrecklichen Art. Während nämlich Happy und der Clan mit fast schon 400 Tipp-Punkten und 4, bzw. 3 Siegen gewisse Erfolge feiern konnten, war diese Saison für die beiden Clubs von Armin Pomorin ein noch nie dagewesenes Desaster. Beide konnten eigentlich kein einziges Spiel gewinnen und das in ingesamt 18 Partien, denn der einzige Erfolg der Aktivisten klappte ihm Derby gegen die Champs of delirium. Die wiederum hatten in ihrer bisherigen Tippkarriere nie weniger als 4 Punkte ge-holt und nun diese blanke Null auf der Habenseite ! Da kann einem ja wirklich alles vergehen, oder ? Und vor allem ist ein Ende der gemeinsamen Erfolglosigkeit noch absolut nicht in Sicht, denn wenn Armin weiterhin so schlecht tippt, lässt sich auch diese Serie noch ( fast ) unendlich ausbauen.
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