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Geradezu unglaublich war das Titelrennen in der 1.Liga, denn am Ende trennten die ersten 4 nicht nur bloß magere 2 Punkte, sondern auch nur 13 Tipp-Punkte. Es musste also schon ein erstklassiger Rechenschieber herhalten, um da das richtige Ergebnis ermitteln zu können. Bei diesem gigantischen Vierkampf ging es aber noch viel spannender zu, als es eh schon aussah, denn der letzte Spieltag lieferte ein ganz dickes i-Tüpfelchen in dieser Saison. Kaum zu glauben, dass sich am 9.Spieltag ausgerechnet die Top 4 gegenüberstanden. Besser hätte man es also gar nicht hinkriegen können. Apropo hinkriegen. Das dicke Ende war ja noch immer nicht erreicht, denn die beiden absoluten Topschlager endeten auch noch mit haarsträubend knappen Ergebnissen. Titelchancen hatten alle 4, doch am Ende konnte es wie immer nur einen wahren Meister geben und der hieß nicht zum ersten mal SV Mücke. Die Mücken hatten nämlich wirklich alle Trümpfe für sich. 13-5 Punkte und dazu das alles entscheidende Tipp-Punktekonto, das nirgendwo anders so gut gefüllt war. 437 Zähler holten die Mücken, davon leider nur 31 am letzten Spieltag, was dann auch gleich die zweite Saisonpleite ein-brachte. Diese hätte jetzt einen wirklich fatalen Absturz zur Folge haben können, tja wenn nur der letzte Mückengegner etwas höher gewonnen hätte. Die Pianos 64 holten auch nur 33 Punkte. Damit konnten sie zwar dem Meister die Schweißperlen auf die Stirn treiben, aber durchatmen konnte dann doch nur dieser, denn trotz der Pleite blieben die Mücken 2 Punkte vor. Da kann man nur sagen wow ! Ganz 2 Tipp-Punkte entschieden also über den Meistertitel der 91.Saison ! Von derart knappen Entscheidungen können wir in der Bundes-liga ja nur träumen. Diese Super 1.Liga hatte aber einen weiteren Schlager parat, denn im Spiel Turbo - Hoch ging es ja auch noch um den ganz großen Titel, wenn auch nur noch für die Turbos. Die Hoch und Tief GbR dürfte aber trotzdem hoch motiviert gewesen sein, denn schließlich konnte Teamchef Martin Leithäuser mit einem Sieg Tippclubgeschichte schreiben. Er hätte nicht nur einen neuerlichen Meistertitel holen können, sondern auch noch auf den weiteren Plätzen seine Finger im Spiel gehabt. Gesagt getan. Martin machte wirklich das absolute Meisterstück und holte die Turbovisions aus allen Titelträumen. 33-32 lautete der historische Erfolg, der dem Erstliganeuling die Freude über diese hervorragende Spielzeit etwas abhanden kommen ließ. Die können sich höchstens damit trösten, dass ihnen auch ein knapper Sieg nicht gereicht hätte. Für den Titel wäre ein 45-33 Sieg nötig gewesen. Machbar, aber eben nur in der Theorie.
Hinter diesem unfassbaren Titelduell blieb der Rest der Liga natürlich absolut blass, auch wenn Malamatina rein leistungs-mäßig ebenfalls noch das Zeug für bessere Platzierungen hatte. 426 Tipp-Punkte waren voll auf Meisterniveau. Allerdings hat Mala in den Topspielen doch zu viele Punkte gelassen und nur gegen die Nachbarn aus Bochum gewinnen können. Das müsste sich also in Zukunft ändern, wenn auch mal Mala titelmäßig in Aktion treten will. Nach so vielen 400ern stürzt das Ergebnis der Roten Teufel doch ganz krass ab. Nur noch 352 Punkte für die Betzeteufel, die sich aber trotzdem noch über ein ausgeglichenes Punktekonto freuen konnten und damit fast keine Klassenerhaltssorgen hatten. Ganz sicher waren sie aber erst nach einem 24-23 Sieg am letzten Spieltag gegen den nun endgültig entthronten Meister Erste Sahne. Der brachte sich damit aber noch tiefer in die Abstiegszone und musste schon gewaltig zittern. Ohne Schützenhilfe wären die Bochumer wohl sang- und klanglos in die 2.Liga gestürzt. Diese konnte ihnen von den Bremervörder Bückstücken nicht gewehrt werden, denn die verloren das brisante Duell gegen den TC Felix Austria klar mit 9-23. Das war aber trotzdem ideal für die Erste Sahne, denn damit konnte der Felix doch nicht am Meister vorbei ziehen, da die nötigen Tipp-Punkte fehlen. Glück für Bochum, doppeltes Pech für Arndt Jäger, denn der musste gleich mit 2 seiner Schützlinge aus Liga 1 abziehen. Nicht nur den Felix erwischte es, sondern auch den Austria Eagle, der die letzte Chance am 9.Spieltag absolut nicht nutzen konnte, Und nun wieder weitaus kleinere Brötchen backen darf.
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