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Fest in Vierhöfener Hand war die 10.Liga und das nicht nur zahlenmäßig. 4 Clubs aus der Tipphochburg waren hier zu finden und die verteilten sich dann schön brav über alle Tabel-lenregionen. So gab´s dann auch Jubel, Frust und Trauer in Vierhöfen. Freude pur war ange-sagt beim Teamchef, denn der hatte den größten Anteil daran, dass das Rustica Trio Vier-höfen sich mit 14-4 Punkten schon wieder mal einen Aufstiegsplatz sichern konnte. Immerhin der dritte in den letzten 4 Spielzeiten. Da kann man schon etwas stolz darauf sein, auch wenn sich da schon ein dickes Haar in der Meistersuppe finden läßt, denn bei keinem dieser Aufstiege kamen sie über 400 Tipp-Punkte. Stattdessen war Konstanz in einer sehr ausge-prägten Form angesagt. An den letzten 4 Spielzeiten gab´s jedenfalls stets zwischen 379 und 389 Punkten und man sieht, man muss nicht immer den großen Superchampion spielen um auch ein Champion zu sein. Wie immer macht es auch hier die richtige Einteilung. Ähnlich machte es auch das zweite Erfolgsteam, die Gorbatschow Zechers. Der Neuling schaffte nicht nur die erfolgreiche Rückkehr in die 10.Liga, sondern jetzt auch noch den Durchmarsch durch selbige. Damit ist es nun soweit, dass der Hamburger Jürgen Olszewski mit diesem Club erstmals in einer einstelligen Liga tippen darf. Beinahe hätte er aber diese Einmaligkeit noch etwas verschieben müssen, denn am letzten Spieltag leistete er sich eine 18 und die war nicht nur das schlechteste Ergebnis des Tages, sondern natürlich auch keine Punkte wert. Das wäre jetzt normalerweise der Wink mit dem Riesenzaunpfahl für die nachfolgen-den Teams gewesen, doch die hatten wohl schon ein anderes Brett vor dem Kopf, denn so richtig zu Potte kam keiner. Auch nicht der Aktivist Schwarze Pumpe. Der kam zwar jetzt auf mehr Tipp-Punkte als alle anderen Teilnehmer, doch was hilft das schon, wenn Teamchef Armin P. das enscheidende Spiel voll in den Sand setzt. Statt highlife in der 9.Liga nun weiter-hin zweistellige Tristesse. Ist aber auch Pech wenn man zweimal in Folge ziemlich schwere Brocken vorgesetzt bekommt. Besser machten es da die drei anderen 10-8 Punkteteams, denn sie konnten alle ihr letztes Spiel gewinnen, doch mit ihrem fünften Saisonsieg lagen sie trotzdem klar hinter den Erwar-tungen zurück. Das dürfte jedenfalls für Hossa Lüneburg eindeutig gelten, hatten die doch den Spass an den ersten 4 Spielta-gen auf ihrer Seite. 4 Spiele, 4 Siege, da konnten sie schon mal ins Träumen kommen. Dumm nur, dass sie dann wohl wirklich eingeschlafen sind und erst am 9.Spieltag gegen den Werderclan wieder zu sich gekommen sind. Da war die Saison aber längst zu ihren Ungunsten gelaufen. Etwas später gestartet sind zwar die Loosers, doch im Endeffekt landeten sie damit ge-nauso im Niemandsland der Tabelle. So richtig glücklich dürfte sie der 5.Platz, trotz der 2 Siege zum Schluss sicher nicht ma-chen, aber wer erst am 4.Spieltag den ersten Sieg feiert muss sich wohl etwas bescheidener geben. Die Bescheidenheit ist auch bei den Ehringer Henkelpötten eine Zier mit der sie bis ins neue Jahr leben müssen. Das waren jedenfalls absolut nicht die Henkelmänner wie wir sie normalerweise kennen. Nur jeweils runde 120 Zähler für Matthias und Benjamin ist nich das wahre. Wahrhaft spannend war dafür der Abstiegskampf, wo sich ein Quartett ein brisantes Duell lieferte, bei dem alle 4 am Ende 6-12 Punkte hatten und damit eigentlich schlecht genug für die 11.Liga spielten. Erwischt hat es dann aber nicht einen wieder mal fightenden Werderclan, der seiner einstigen Erstklassigkeit weiter hinterhertrauert, oder Karger, der trotz eines 10.Platzes nach 4 Spieltagen am Ende noch die Kurve kriegte, um sich in der kommenden Saison an selber Stelle zu rehabili-tieren. Diese Chance bekamen aber die Rustica Reserve oder der Torfgräber nicht, denn bei beiden fehlten es einfach gleich an mehreren Stellen. So konnte Klaus Marquardt am letzten Spieltag nur die Hälfte der Spiele tippen, weil er den Dienstag verpennt hatte. Das dann auch noch der Rest total falsch war ist gleich doppeltes Pech, aber wohl auch nicht mehr entscheidend gewesen. Umso entscheidender waren dafür die 3 Tipp-Punkte, die Rustica gegen Rustica fehlten. Bereits ein Remis hätte am Ende beiden ans Ziel geholfen. So aber ist des einen Leid des anderen große Freud.
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