|
Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet das fast noch „Erstligagreenhorn“ Erste Sahne den großen Clubs in diesem unseren Lande den Titel vor der Nase wegschnappt und das auch noch völlig verdient, denn die Sahnetipps waren wirklich alle Meisterehren wert. Da war nichts mit superviel Dusel, oder glücklichen Fügungen, da war nur Tipp-Power pur. Mit 452 Zählern landeten die Bochumer klar vor allen anderen Clubs. Das sie kein Neuling für die Kanonenfutterfraktion sind haben sie bereits in den ersten Spielen bewiesen, als sie die hochdekorierten Mücken vor sich hertrieben. Denen ging dann auch in der kalten Jahreszeit etwas die Luft aus und schon hatte der Meister einen Konkurrenten weniger. Diese hielten sich dann auch am Ende merklich zurück, bzw. waren auf einen ernsthaften Gegner ge-schrumpft. Aber selbst der war nur auf den ersten Blick richtig nah dran, denn den Titel holte sich die Erste Sahne bereits vor dem letzten Spieltag. Absolut überlegen eben. Bereits zum dritten mal konnten die Roten Teufel aus Berschweiler einen Vizemeistertitel einstrei-chen. Das dürfte für die Pfälzer jetzt doch etwas überraschend gekommen sein, lagen sie doch zur Halbzeit noch fröstelnd vor dem Abgrund. Nach nun 5 Siegen in Folge wurde aus dem Abgrund aber fast noch der Gipfel. Betzenberg und Gipfel war aber nur früher einmal und so müssen sich die Roten Teufel eben mit jenem begnügen, was der Bochumer Clan übrig ließ, aber das ist ja garnicht mal so wenig, oder ? Nur noch für die Pianos reichte es in dieser Spielzeit und damit blieben sie auch voll im Plan, denn seit rund 2 Jahren produzieren sie nur noch 10-8, oder 9-9 Punkteabschlüsse. Was wollen sie damit erreichen ? Haben sie sich vielleicht noch immer nicht von ihrem Meistertitel in der 82.Saison erholt ? Seitdem ging diese komische Serie nämlich los. Aber egal, damit können sie wenigstens nie absteigen.
Absteigen war auch bei den Mücken kein Thema, allerdings ist das absolut nicht das Thema, dass sie besprechen wollten. Irgendwie war hier wohl der Titel anvisiert, doch diesem Vor-haben haben sie in den letzten Wochen einfach zuwenig Nachdruck verliehen, um wirklich ernsthaft mehr als nur den Herbstmeistertitel anpeilen zu können. Immerhin blieben sie leistungsmäßig unglaublich konstant. In den letzten 4 Spielzeiten holten sie immer zwischen 417 und 422 Tipp-Punkte. Das macht ihnen wohl keiner nach. Nach 3 Aufstiegen in Folge erreichte Malamatina diesmal keine so dolle Platzierung. Immerhin war das hier aber auch die 1.Liga und da rauscht man nicht einfach so durch. So gesehen ist die Rückkehr in die Eliteliga wohl als gelungen zu bezeichnen. Gelungen war auch das Saisonfinale, denn das bescherte Mala einen klaren 51-18 Sieg und der war auch bitter nötig, um nicht gleich wieder in der Versenkung zu verschwinden. Der waren die 4 Clubs mit 8-10 Punkten schon um einiges näher und einer aus ihrer Gruppe bekam es jetzt mit der Rute präsentiert. Der TC Rien ne va Plus war die Winzigkeit von 2 Tipp-Punkten schlechter wie seine Leidensgenossen, aber das reichte aus um Arndt und Jörg jetzt in die 2.Liga zurück zu beamen. Das haben sie sich sicherlich anders vorgestellt, aber irgendwie waren alle ihre Clubs einfach ab und an neben der Kappe, zumindest war die Ergebnisse betrifft. Leistungsmäßig waren auch der Austrian Eagle, oder der TC Felix Austria durchaus „brauchbar“, aber eben genauso dick im Abstiegsstrudel wie der TC Rien. Glückliche Tipper sehen sicher anders aus, aber immerhin ist´s in 2 von 3 Fällen ja noch mal gut gegangen. Genauso wie bei der Hoch und Tief GbR, die eben jene 2 Tipp-Punkte besser war als die Jungs für die 2.Liga. Für den Meister der letzten Saison hatte das günstige Remis am letzten Spieltag gegen die eigenen Mücken wirklich eine rettende Bedeutung, auch wenn dieser Glücksschuss beinahe nach hinten losgegan-gen wäre. Absolut unglaublich aber leider war, Tja ist abgestiegen !!! Das kann doch nicht war sein, dass einer der Größten so tief gesunken ist und in diesem Augenblick die schlechteste Saison der gesamten Vereinsgeschichte betrauern muss. Bisher waren 6-12 Punkte der Tiefpunkt, doch dieser ist nun in neue Rekordtiefen gesunken. 5-13 Punkte für den Supermeister, wie traurig, aber als Borussenfan ist man inzwischen sicher richtig leidensfähig geworden, oder ?
|