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Der neue Meisterchef heißt Andreas Raab, komisch so hieß doch auch der alte ? Genau und deshalb konnte ja der FS Kläglich Dortmund 88 auch seinen Titel aus der Vorsaison verteidigen. Wieder reichten den Dortmundern 13-5 Punkte um die gesamte Konkurrenz hinter sich zu lassen und wer weiß, vielleicht ist diese Titelverteidigung ja gleichzeitig als Omen für die Bundesliga zu werten, wo ein Club aus Dortmund ja auch ganz ordentlich plaziert ist. Die Fans sind ihrer Borussia damit erstmal einen Schritt voraus und sie nehmen das Wort Meisterschaft bereits jetzt ganz selbstverständlich in den Mund. Hier gibt´s wenigstens keine Scheu mit dem „bösen M-Wort“. Zum Schluss bestand aber für die 88er noch die Gefahr, dass sich ihr Teamchef etwas verzetteln könnte und sich damit selbst den Titel entreißt, denn die Teilnahme bei Piano 64 barg doch ein gewisses Risiko. Das aber konnten die Jungs von Torpedo Münden nicht mehr nutzen, denn dafür war leider ihr Start etwas zu schlecht. Oder wars der saublöde Ausrutscher vom 7.Spieltag, wo sie bereits mit 17 Punkten jetzt Meister geworden wären ? Tja, wie immer, das Übel haben sie sich in erster Linie selbst zuzuschreiben, obwohl sich das Wort übel im Zusammenhang mit einer Vizemeisterschaft ja total verbietet. Man kann es auch um einiges positiver umschreiben, denn diese Spielzeit war die erfolgreichste seit mehr als 12 Jahren, zumindest was die Platzierung betrifft. Also jetzt wird gefälligst gejubelt. Nur noch bei der Buchenknick Power war ebenfalls ein positives Punktekonto drin und das verteidigen sie am letzten Spieltag mit einem 51-51 gegen die Roten Teufel, die sich damit um Haaresbreite vor dem Abstieg retten konnten. Der Power aber tat die Punkteteilung nicht sonderlich weh, denn der Titel war ohnehin kein Thema mehr. Trotzdem dürfte Jens Meyer, der letzter Bremervörder Mohikaner in der 1.Liga vollauf mit dieser Runde zufrieden sein. Einen respektablen Endspurt legte der TC Rien ne va Plus hin, der vor ein paar Wochen noch Tabellenletzter war und nun immerhin Platz 4 belegte. Was jetzt so toll aussieht hing nur an einem seidenen Faden, denn mit einem Mißerfolg am 9.Spieltag würden sie jetzt ganz armselig auf Platz 9 rumhängen. Das war also durchaus eine spannende Aktion bis der Klassenerhalt für Rien klar war. Man muss eben im richtigen Moment die richtigen Tipps haben. Piano 64, der am 8.Spieltag noch von Titel und Triumphen träumte landete nach 9 Runden nur noch auf Platz 5. Die abschließende 51-54 Pleite gegen den Spitzenreiter zeigte da die volle Wirkung, die den Pianos noch nicht mal die Verteidigung des Vizemeistertitels ermöglichte. Tja, klappt eben nicht immer alles so gut wie gedacht, denn mit den Gegnern ist stets zu rechnen. Der Stolz von Dieter Tschorschke, die Tippanys Winsen/Luhe bleiben zwar die Nummer 1 in seinem Stall, doch von der Galaform der letzten Saison war diesmal nur ansatzweise was zu sehen. So musste es dann eben mal reichen vorzeitig die Klasse gehalten zu haben und das ist in der 1.Liga nun ganz sicher keine Selbstverständlichkeit. Leider den schlechtesten Eindruck hinterließen die Champs of delirium und das ausgerechnet in ihrer ersten Spielzeit in der Eliteliga. Die verlief sicher nicht wunschgemäß und vor allem die letzten beiden Spieltage endeten jeweils mit dem schlechtesten Tagesergebnis. Das jetzt trotzdem noch die Klasse gehalten werden konnte, war einfach der remisfreien Bilanz zu verdanken, denn es geht doch nichts über Siege. Dafür wurde es ganz unten so richtig eng, denn die Roten Teufel waren nach insgesamt 243 abgegebenen Tipps nur um 5 Tipp-Punkte besser als die Konkurrenz aus dem hohen Norden. Der SV Schnarzel konnte zwar noch den Abstiegsgipfel gegen Vorwärts Alt-Schuss für sich entscheiden und damit wenigstens die rote Laterne abgeben, doch an den Pfälzern kam Hartmut Gens nicht mehr vorbei, denn die holten am 9.Spieltag genau jenen Punkt den sie unbedingt noch brauchten. Ein Art Punktlandung am Abgrund für die Roten Teufel, die sich selbiges sicher in der Bundesliga wünschen würden. Dagegen geht es für Ex-Meister Vorwärts Alt-Schuss nun erstmal zurück in die Zweitklassigkeit, in der sie letztmals vor über 4 Jahren aktiv waren. Allerdings gibt es auch keine sonderlich großen Zweifel, dass sich die Alt-Schüsse diesen Abstieg verdient haben, denn in dieser Runde lief es praktisch nie „normal“ gut. Und da kann es letztenendes nur eine Folge geben und die heißt diesmal 2.Liga.
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