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Der neue Meisterchef heißt Andreas Raab und der kann sich sogar doppelt freuen, da er auch beim Tabellenzweiten Piano 64 mit von der Partie ist. Obenauf aber schaffte es wieder mal der FS Kläglich Dortmund zu Meisterehren. Mit seinem insgesamt vierten Titel gehören die Dortmund langsam wirklich zu den richtig großen Clubs im TCB. Für den Champion war das Jahr 2011 praktisch der Oberhammer, denn irgendwie sind sie in jeder der vier Spielzeiten entweder aufgestiegen, haben einen Meistertitel gewonnen, oder sind „einfach“ nur Pokalsieger geworden. Titel pflastern derzeit den Weg von Kläglich Dortmund und jetzt wo es gerade so schön ist, wird damit auch sicher nicht aufgehört, sondern nach der nächsten Zugabe gelechzt. Um die zu holen könnte es aber sein, dass sie etwas mehr Tipp-Punkte ganz gut gebrauchen könnten, denn mit exakt 400 Zählern zählten sie nicht unbedingt zu den am besten bestückten Teams. Aber egal, was hier wichtig war, waren die sechs Saisonsiege, denn die machten einfach den großen Unterschied aus. Da konnte z.B. Piano 64 nicht mehr mithalten und musste die kläglichen doch ziehen lassen. Dummerweise haben sie sich dabei am letzten Spieltag selbst abgeschossen, denn nach 8 Spieltagen waren die beiden Topclubs noch fast punktgleich. Als dann Dortmund nur 45-45 gegen Absteiger Bremervörder tippte, war der Weg frei für die Pianos, die nur mit mindestens 36 eigenen Tipp-Punkten gewinnen mussten. Dieses Einfache wurde dann aber ganz schön kompliziert und sogar zu einem unerfüllbaren Plan, denn auf den selbigen traten die erfolgreichsten Tipper der letzten 4 Spieltage. Tippany Winsen /Luhe holte sich den vierten Sieg in Folge und damit Piano 64 aus allen Titelträumen. Die dürfen nun als Vize in die Winterpause gehen, wo die Tippanys bereits ihre letzten Erfolge feiern, denn nach einem zwischenzeitlichen 10.Platz haben sie sich prächtig gefangen und zum Gegenschlag angesetzt. Der war nun sogar so erfolgreich, dass am Ende eine absolute Topplatzierung heraussprang. Platz 3 mit 11-7 Punkten wäre fat schon perfekt gewesen, wenn da nicht das etwas schmale Tipp-Punktekonto unangenehm aufgefallen wäre. Das aber richtete trotzdem keine größeren Schäden an. Von daher einfach Schwamm drüber. Torpedo Münden kam nach der wiederholten Erstligarückkehr als Vierter über die Ziellinie und freute sich dabei auch über ein positives Punktekonto. Das sicherten sich die Burkhardts aber erst an den letzten beiden Spieltagen, wo sie noch einen kleinen Endspurt in die Saison einbauten. Der brachte nun sogar das beste Tipp-Punktekonto, sozusagen als Sahnehäubchen, ein. Ausgeglichene Bilanzen weisen die Roten Teufel Berschweiler und die Buchenknick Power auf. Ex-Champion Berschweiler konnte die gute Frühform leider nicht konservieren und verabschiedete sich somit frühzeitig von einem weiteren Titel. Am Ende stand dann eine 36-45 Pleite gegen den neuen Tabellennachbarn aus Bremervörde, der diese zwei Punkte wirklich dringend nötig hatte, denn ansonsten wäre es mit dem Klassenerhalt verdammt eng geworden. So hat´s dem einen eben nicht geschadet und dem anderen sehr genutzt. Nachdem der letzte Titelverteidger fast abgestiegen wäre, konnte der aktuelle Champion TC Rien ne va Plus auch von Glück sagen hier nach dem Triumpf nicht ein bitterböses Erwachen erlebt zu haben. Trotz der schlechtesten Tipp-Punktausbeute blieb Rien der 1.Liga erhalten, was sich allerdings auch erst am letzten Spieltag ergab, an dem sich die ebenfalls bedrohten Kollegen von Vorwärts Alt-Schuss eine Punkteteilung erarbeiteten und die fand nun zwei Sieger vor, die eigentlich nichts gewonnen hatten. Dabei reichte Rien der eine Punkt auf alle Fälle, während der Alt-Schuss weiterhin bangen musste, denn die direkte Konkurrenz hätte durchaus noch für eine große Enttäuschung sorgen können. Da hatten die beiden Bremervörder Teams aber nicht mehr die nötige Power und so stieg Dietmar Werner diesmal gleich doppelt ab. Zum Einen erwischte es seinen Casanova, der die letzten Hoffnungen in Münden begraben musste, wo eigentlich schon ein Remis für ein kleines Happy End gereicht hätte. Dem Rest gab ihm dann aber sicher das 45-45 gegen den neuen Meister, denn da wäre bereits ein Tipp-Punkt mehr auf dem Konto die Rettung gewesen. Nach vielen erfolgreichen Spielzeiten in letzter Zeit war das mal wieder ein herber Rückschlag
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