|
Das was die roten Teufel geschafft haben, hat´s in der Form in über 30 Jahren TCB noch nicht gegeben. Da tippen die Pfälzer doch tatsächlich so gut und überragend, dass sie nicht nur zweimal in Folge zum TCB-Meister gekürt wurden, was durchaus schon mal gelungen ist. Allerdings hat es noch keiner geschafft zwei Spielzeiten in Folge ohne eine einzige Niederlage zu bleiben. So gewannen die Teufel 17 der letzten 18 Paarungen und teilten sich nur ein einziges Mal die Punkte. Somit dürfen sich die Wahren Gepflegten jetzt wahrhaft glücklich schätzen, denn sie waren die einzigen die nicht gegen den Spitzenreiter verloren haben und wie super wertvoll diese Nichtpleite war könnt ihr ja alle sehen. Über allen schwebten also die teuflisch guten Jungs von Dietmar Diehl, die sich erneut über einen 4 Punktevorsprung freuen konnten. Eigentlich müssten sich ja auch die Bremervörder Bückstücke richtig freuen über ihr Saisonergebnis, denn bei 13-5 Punkten in der 1.Liga ist der Meckerfaktor sicher verschwindend gering. In „normalen“ Spielzeiten hätten die Bückstücke dann auch sicher beste Chancen auf den Titel gehabt, doch den ha-ben derzeit ja andere blockiert, die ihrem Erfolgsstreben nun zum dritten Mal in Folge nachgegeben haben. Damit konnten die Bückstücke natürlich nicht mithalten, aber das machte sicher nicht viel aus, denn Vize in der 1.Liga zu sein ist doch eine ehrenwerte Sache, oder ? Auf Platz 3 und 4 landeten mit jeweils 11-7 Punkten der Chaoten Bruno, sowie der Vorwärts Alt-Schuss. Während Letzterer seinen Vizemeistertitel aus der Vorsaison nicht verteidigen konnte, durfte sich der Chaoten Bruno über eine deutliche Steigerung freuen, denn in der letzten Spielzeit ging´s rein um den Klassenerhalt. Der war diesmal gewiss kein Problem und so kam Birgit Tschorschke nach einer 87 Punkte Galavorstellung am letzten Spieltag doch noch aufs Siegertreppchen, denn Jörg Varnholt musste zum Ende noch mal eine kapitale 75-90 Schlappe einstecken, die sicher schon etwas weh getan hat, denn sie unterstrich einmal mehr die klaren Verhältnisse in dieser Liga. Aufsteiger Casanova war zwar anfangs noch ein guter Verfolger des Spitzenreiters, doch am Ende musste er sich zumindest in Teilbereichen geschlagen geben. Zwar holte er mit 459 Tipp-Punkte das beste Teamergebnis, das aber bei weitem nicht ausreichte um die 8 Saisonsiege des Spitzenreiters aufzuwiegen. Hier hatte der Casanova nur ganze 4 Stück zu bieten und das war für ein Spitzenteam doch etwas wenig, für einen Aufsteiger aber richtig gut. Also passt die Saison doch, oder ? Auch auf Platz 6 überwog wohl noch das positive Fazit, denn für Piano 64 gab es 10-8 Punkte zu feiern und das war immerhin wieder einer mehr wie in der Vorsaison. Es geht also irgendwie aufwärts und damit war auch alles gut. Man kann sich schließlich auch ganz langsam der Spitze nähern. Ein eher erfolgloses Dreigestirn stritt sich um einen der beiden Abstiegsplätze und das wurde sogar richtig spannend. Nachdem ja unten alle Klarheiten seit Wochen beseitigt sind und sich die Buchenknick Power mit viel Pech aber eben punktelos aus der 1.Liga verabschiedet hat, konzentrierte sich alles auf den Dreikampf um Platz 9 und hier war Reinhard Obst am Ende der Pechvogel der Woche. 69-69 lautete das Ergebnis gegen den Casanova und damit fehlte seinem Haarstrangler genau ein einziger Tipp-Punkt um zu gewinnen und damit mehr als Platz 9 zu holen. So gehörten die Gepflegten und die Tippanys Winsen/Luhe zu den glücklichen, die ihr Leid noch ganz gut ertragen konnten. Den 9.Spieltag zwar verloren, waren die beiden trotzdem noch gut genug um den Beinahehusarenstreich abwehren zu können. Damit endet leider die Erstklassigkeit der Haarstranglers nach nur zwei Spielzeiten schon wieder, aber dass das gerecht war wird sicher auch Reinhard Obst einsehen, denn hier holte keiner weniger Tipp-Punkte als er. Die beiden anderen sollten aber gewarnt sein in der neuen Saison wieder etwas mehr Pepp in die Tipps zu packen.
|