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Es ist vollbracht und Bremervörde steht Kopf. Für die beiden Teamchefs Jens Meyer und Dietmar Werner geht ein Wunschtraum in Erfüllung, denn in der kommenden Spielzeit sind nicht nur ihre beiden Einzelteams erstklassig, sondern dazu auch noch die Bremervörder Bückstücke, womit Bremervörder zur neuen Tippelite im TCB wird. Meisterliche Ehren bekam diesmal der Casanova von Dietmar verpasst, denn seine Vorstellung war wirklich äußerst erfolgreich. Mit 7 Siegen ließ er kaum Zweifel an seiner Klasse aufkommen, und er wurde selbst mit den hartnäckigsten Gegnern fertig. So wie am letzten Spieltag als er das zweitstärkste Team als Gegner hatte und trotzdem noch einen 54-53 Sieg einfahren konnte. Das war dann wirklich das Meisterstück für den Casanova, der den Titel also doch nicht an seinen Freund Jens Meyer abgeben. Der verspielte diese Chance im Duell mit dem Casanova am 7.Spielltag. Verlieren war hier am Ende aber doch nicht so bitter, denn auch der Buchenknick Power war ein weiterer Aufstieg vergönnt. Zum dritten Mal in dieser Saison gelang nun der maximale Erfolg und als Präsent gab´s damit auch den Einzug in die 1.Liga. Jetzt kann es für die beiden so richtig losgehen und eigentlich können sie den Titel jetzt fast schon unter sich ausspielen. Die Chancen stehen jedenfalls so gut wie noch nie. Gut drauf war zwar auch der JaKoB, doch bei ihnen wirkte sich der schwache Saisonstart am Ende noch mal richtig negativ aus. Was wäre hier bloß ohne die 2-6 Punkte aus den ersten 4 Spieltagen möglich gewesen ? Sicher mindestens der Aufstieg, aber der muss nun eine weitere Spielzeit warten. Die Hoffnung, dass die Triumvirat AG am letzten Spieltag den roten Teppich ausrollt erfüllte sich jedenfalls nicht. Ein geschädigter der Stärke des Casanova war der SV Schnarzel, denn der hätte sich zwar aus eigenen Kraft noch den Aufstiegsplatz sichern können, doch reichten die Kräfte eines Hartmut Gens nicht aus um den Spitzenreiter zu stürzen und sich vielleicht selbst bis nach ganz oben zu tippen. Am Ende blieb ein etwas trauriger Tabellenvierter zurück, der sich zwar gegenüber den letzten Spielzeiten klar verbessert präsentierte, aber noch längst nicht die früher Topform gefunden hat. Auf dem 5.Rang hat sich der TC Rien ne va Plus nieder-gelassen, was jetzt zwar nicht unbedingt die Wunschplatzierung bei den Mirwirkenden war, aber wenigstens sind sie ein moralischer Aufsteiger, denn immerhin haben sie die zweitbeste Tipp-Punktausbeute. Das alleine reichte allerdings nicht aus um auch im wahren Leben die Rückkehr in die 1.Liga zu schaffen. Da muss jetzt in der letzten Runde 2010/11 wohl noch etwas mehr kommen. Zweitliga-rückkehrer Malamatina erwischte einen denkbar schlechten Saisonstart, denn den ersten Sieg gab´s erst am 5.Spieltag zu feiern. Unter der Voraussetzung war Platz 6 eine echte Topplatzierung, die man wirklich nicht abwerten muss. Was so schlecht begann wurde am Ende noch so gut, dass sogar der Klassenerhalt frühzeitig kein Thema mehr war, denn der war längst gesichert. In Sicherheit tippte sich auch Torpedo Münden, allerdings war hier erst nach dem 9.Spieltag endgültig Schluss mit dem Rechenschiebereinsatz. Für den Erstliga-absteiger gab es dabei sogar ein richtiges Finale um den Klassenerhalt bei dem ausgerechnet Mitabsteiger Hoch und Tief erneut als Opfer herhalten musste. Während die Burkhardts diesmal also im Glück waren, konnte sich Martin Leithäuser erneut nur mit der Rolle des Absteigers befassen. Schweren Herzens geht´s jetzt sogar in die Drittklassigkeit. Immer aussen vor blieb die Triumvirat AG, die sich zwischen die beiden platzieren konnte und sich keine Sorgen mehr machen musste, auch wenn 7-11 Punkte nicht nicht einer leichten Spielzeit aussehen. Die hatte die Erste Sahne ganz gewiss nicht, denn mit einer absolut erfolglosen ersten Saison 2011 landeten sie vom Beinaheaufsteiger in der Vorsaison zum sicheren Absteiger in die 3.Liga. So schnell kann sich das Blatt, in diesem Fall leider, wenden.
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