|
Die Erfolgswelle auf der die roten Teufel schwimmen bleibt weiterhin eine gigantische, denn nach Aufstieg in die 1.Liga und dem sofortigen Meistertitel ging es weiterhin von Sieg zu Sieg und das kann man sogar ganz wörtlich nehmen, denn in der erste Saison des Jahres 2011 holten die roten Teufel ausschließlich Siege und sonst nix. Das ist für eine 1.Liga eine absolute Ausnahmeleistung, denn bisher wurde nur ein einziger Meister mit dieser Bilanz zum Sieger erklärt und das ist schon runde 30 Jahre her. Also eine wahrlich historische Saison für sie, die sie zum absolut erfolgreichsten Meister der TCB-Historie macht. Einen makelloseren Meister hatten wir hier noch nie !!! Dumm, dass es danach nur noch schlechter werden kann. Apropo, wahrlich nicht schlecht waren auch die Tipps von Vowärts Alt-Schuss, die sich nach Kräften wehrten um vielleicht selbst zu höchsten Weihen zu kommen, doch da hatten nicht nur die roten Teufel am 8.Spieltag was dagegen. Die 29-47 Pleite kostete Jörg Varnholt jeden-falls endgültig die Hoffnung auf Platz 1. Somit muss er sich wie schon in der letzten Saison hinter den Pfälzern einreihen, was jetzt zwar nicht das schlechteste ist, denn wer darf sich schon darüber aufregen zweimal in Folge auf dem Siegertreppchen der 1.Liga zu landen. Da gibt´s wahrlich schlechtere Möglichkeiten. Hinter den beiden Überfliegern war logischerweise nicht viel Platz für weitere spitzenmäßige Ausbeuten und so sind die 10-8 Punkten von Tippany Winsen/Luhe bereits die letzte positive Bilanz in dieser Saison. Für TIppany wars sicher ein großer Erfolg das beste Ergebnis in der 1.Liga erzielen zu können. Das sie dabei keine Chance auf Platz 1 hatten muss man einfach mal verdrängen. Allerdings verheißt die Zukunft viel Gutes, nachdem sie in dieser Saison bisher 5., 4., und nun Dritter geworden sind. Es geht also Schritt für Schritt nach oben, und wenn´s so weiter geht… ?! Vom letztjährigen Vizemeister brachten es die Bremervörder Bückstücke zur aktuellen Nummer 4. Wahrlich keine schlechte Bilanz, die auch dafür sorgt, dass die vier besten Teams der Vorsaison jetzt erneut auf den ersten 4 Plätzen über die Ziellinie gekommen sind. Da scheint sich ja fast eine neue Elite zu bilden. Allerdings hoffen die Bückstücke jetzt sicher darauf, dass es mal einen Wechsel bei der Führungsperson gibt, denn immer nur rote Meister geht ja mal garnicht, oder etwa doch ? Rang 5 belegte Piano 64, die sich zum besten aktuellen Neuling entwickelten und damit ein sorgenfreies Leben im Mittelmaß führen durften. Und so gab´s hier auch kein Zittern bis zum letzten Spieltag, was der Stimmung natürlich auch nicht geschadet hat. Jetzt kann der Blick noch weiter nach oben gehen. Bei den Wahren Gepflegten blieb alles beim alten, denn sie wurden wieder Sechster in der Rangliste und das nicht weniger als zum dritten Mal in Folge ! Ob das eine reife Leistung ist oder einfach nur reif für eine Veränderung ? Wahrscheinlich letzteres, denn es reicht ja wohl, dass aller guten Dinge drei sind. Beim Bruno aus Vierhöfen beginnt dann wohl doch die Abstiegszone, vor allem weil der Chaoten Bruno nach 8 Spieltagen noch auf Platz 9 stand. Hier war ein letzter Sieg die oberste Tipperpflicht und die erfüllte Birgit Tschorschke nur durch einen glücklich gelegten letzten Spieltag, der den passenden Gegner, den TC Haarstranglers, bescherte. Die mussten zwar auch noch etwas zittern ließen sich dadurch aber nicht zu neuen Topleistungen antreiben, sondern blieben leider nur viel zu schwach um die Klasse halten zu können. Normalerweise zumindest, aber Teamchef Reinhard Obst hatte Glück im Unglück, denn hier gab´s ja auch noch den TC Felix Austria und die Saure Sahne. Der Felix erlebte dabei einen gewaltigen Absturz nach 7 sieglosen Partien in Folge, das war sicher schlimmer als der Abstieg der Sauren Sahne, denn deren Tipper konnten sich ja seit Wochen an den drohenden Abstieg gewöhnen.
|