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Nur ganz knapp verfehlte die Ekstase Gang eine noch tollere Bilanz, denn zum perfekten Glück fehlte den Duisburgern nur ein einziger Sieg. Achtmal ging alles gut und die Punkte wanderten an die Wedau, doch einmal waren sich nicht ganz so toll bei der Sache und das ausgerechnet im allerletzten Saisonspiel zu Hause gegen den TC Bochum 90. Mit 52 Punkten waren sie hier zwar wieder einigermaßen im Soll, doch die 90er waren zum Finale wohl etwas motivierter, mussten sie doch noch um den Klassenerhalt zittern. Das hat vielleicht den Ausschlag gegeben, dass es nichts aus den 18-0 Punkten wurde, doch großes Wehklagen wird man wohl kaum hören, denn dazu war die Saison einfach zu gut. O.k., die 400er Marke haben sie jetzt nicht geknackt, aber mit 390 Zählern waren sie trotzdem ganz weit vorne mit dabei und damit wars auch perfekt. Erneute Aufstiegsfreuden hatte auch Puma 05, die in der Vorsaison noch als Nachrücker in die 8.Liga kamen und nun endlich mal ganz regulär den Weg nach oben gefunden haben. Mit 12-6 Punkten holten sie das Ticket, das sie sich am letzten Spieltag noch mal richtiggehend verdienen mussten, denn sie mussten noch gegen Goliath & Co. ran und die lagen nach 8 Spielen noch vor den Haschkes. Das aber änderte sich dann entscheidend zugunsten der 05er, die die Partie gegen Goliath im Griff hatten und mit einer Tagesbestleistung absolut keine Zweifel aufkommen ließen, wer hier am Ende die besseren Karten hat. Also musste der Goliath wohl oder übel als einer von zwei Neulingen weiter in der 8.Liga bleiben. Den 3.Platz wurden sie einfach nicht los. Auch die Kollegen, die Ahnungslosen, hatten am Ende nicht mehr die Kraft dagegen halten zu können. Obwohl die Aufstiegschance da war, fanden sie noch nicht mal die Mittel um die Ehringer Henkelpötte zu besiegen, und dann wäre es ja noch darum gegangen nach Tipp-Punkten die nötige Power zu haben und auch da wärs kaum realistisch gewesen. So dürfen sie sich eben freuen wenigstens eine positive Bilanz ertippt zu haben. Etwas spät in Schwung kamen die Ehringer Henkelpötte, die sich zwar noch eine Serie gönnen konnten, doch die hatte keine durchschlagende Wirkung mehr. Bei 9-9 Punkten war dann Schluss mit der aufsteigenden Tendenz, die bereits in der Vorsaison in den Startlöchern hängen geblieben ist. Da muss jetzt endlich mal wieder etwas mehr kommen. Das ist doch möglich, oder ? Nicht gerade glücklich dürften die Chefs von Joa-chims Compi und dem Wer-derclan Bremerhaven sein, denn hier beginnt es dann langsam negativ zu werden und sowas liest man natürlich nicht gerne. Dabei gibt´s da überhaupt keine Gründe groß zu klagen, denn da waren beide schon selbst Schuld an den fehlenden Erfolgen. Mit nicht immer tollen Tipps ging´s nun mal nur darum nicht total in den Keller zu rutschen. Das haben die beiden immerhin geschafft, denn mit ihren 8-10 Punkten blieben sie stets eindeutig über dem Strich und hatten damit wenigstens eine Sorge weniger. Sorgenvolle Minen sah man dagegen desöfteren in Bochum, wo der ansässige TC sich mehrfach vergebens um Siege bemühte. So kam die rettende Idee auch erst am letzten Spieltag und da musste dann sogar der Spitzenreiter dran glauben. Ohne den 58-52 Erfolg hätte es jetzt wohl auch reichen können, aber soviel Gottvertrauen hatten die Bochumer nicht und legten deshalb lieber noch mal nach. Das war auch gut so, denn damit waren die Heide Tippers und wieder mal die Champions Lünen die geschlagenen Helden. Hier ist die Truppe aus Lünen eindeutig auf Rekordkurs, denn nach dem fünften Abstieg in Folge fehlt nur noch einer um sich in die Rekordbücher eintragen zu können. Wie´s scheint macht das sogar richtig Spass, aber wahrscheinlich ist das alles nur Galgenhumor, der derzeit von Olaf Möllmann kommt. Überhaupt nicht spassig fanden es ganz sicher die Heide Tippers, die es ihren Kollegen von Malothon Gelsenkirchen leider gleich taten und ebenfalls auf Platz 9 gelandet sind.
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