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In der 7.Liga hatten die Nordlichter das absolute Sagen. Ganz vorne erlebten die Bremervörder Nymphen einen glänzenden Saisoneinstand und holten sich mit sieben Saisonsiegen einen Titel und dahinter rutschte überraschend noch der Nordblitz Bremerhaven in die Gewinnränge. Für die Bremervörder wars ein fast makelloser Start-Ziel-Sieg, der nur knapp an der Vollendung scheiterte. Diesen Makel können die Küstentipper aber locker verkraften, denn viel wichtiger ist für sie ganz klar die Siegbilanz und die ist mit 7 zu 2 Stück doch einigermaßen meisterlich. Ihr Schwachpunkt war aber auch die Liebe zum Norden, denn gegen Teams aus ihrem Umkreis kassierten sie auch die einzigen beiden Saisonschlappen. So blieben die Punkte wenigstens in der Heimat und sorgten auch dafür, dass der Norden an der Spitze unter sich bleiben konnte. Also wars eigentlich eine perfekte Runde, die nun natürlich nach einer Fortsetzung schreit. Bitte macht´s noch einmal ! Das wollen auch die Fans des Nordblitz noch einmal sehen. Ihr Hans-Georg ist eigentlich nie auf den Aufstiegsplätzen zu finden, doch als es wirklich darauf ankam, war Hans-Georg Hajessen einer der glücklichsten Menschen Deutschlands, denn nach einem 53-51 gegen den Mitkonkurrenten Brechstange Altona kam er doch noch als Zweiter über die Ziellinie und freut sich nun wie Bolle. Das liegt natürlich auch daran, dass er eigentlich überhaupt nichts aufstiegsverdächtiges zu bieten hatte, schon gar kein tolles Tipp-Punktekonto. Aber wen stört´s, wenn am Ende Platz 2 steht ?! Rausgefallen sind am Ende die CarPortFahrer, die eine absolute Berg und Talfahrt hinter sich gebracht haben. Nach 4 Spieltagen lagen sie noch auf Platz 9, vier Runden später standen sie auf Platz 2, um dann am Ende doch „nur“ Vierter zu werden. Schuld daran war die 42-57 Pleite gegen Karger, der sich die Hamburger noch schnappte und das gleich doppelt, denn auch in der Tabelle konnte Karger vorbei ziehen und Platz 3 belegen. Das aber war ein Sieg ohne Wert, denn der Aufstiegs-zug war für Reinhard Riebock bereits nach dem 8.Spieltag abgefahren. Da hätten auch 100 Punkte nicht mehr geholfen. Noch aufsteigen konnte dagegen die Brechstange Altona, was dann schon einem kleinen Wunder gleichgekommen wäre, denn schließlich war Altona nach 4 Spieltagen noch Letzter. Ein Sieg am letzten Spieltag vorausgesetzt wäre der Aufstieg dann aber absolut drin gewesen und so fehlten eben nur 3 Tipp-Punkte um das Unmögliche möglich zu machen. Hier hatte Lutz Vollstädt sein Pulver schon zuvor verschossen, sodass seine 9-9 Punkte eben nur noch statistischen Wert haben. Ohne große Leistungen ging´s diesmal durch die Runde, die der Ab-steiger endlich mal ohne weitere blaue Flecken beenden konnte. Auch über so kleine Erfolge soll und darf man sich doch freuen. Mit dem zweiten Team von Armin Pomorin beginnt dann wohl die Abstiegszone. Der Aktivist Schwarze Pumpe brachte es zwar nicht auf 300 Tipp-Punkte, aber dafür wenigstens auf 8-10 Punkte und das mit nur 3 Siegen. Hier war wohl ein kleines Eichhörnchen am Werk, dass sich nur mühsam nährte. Mit 6-12 Punkten saß man dann schon etwas tiefer in der Scheisse. Zwar konnte man auch damit noch das rettenden Ufer erreichen, aber eben nur in 66,66 % aller Fälle. So fielen Malothon Gelsenkirchen und der TC Schwabenpfeil hier durchs Sieb, während DBV Wiesbaden sich jetzt bereits auf das kommende Derby gegen den Tipteufel Dortmund freuen kann. Hier gaben 31 Tipp-Punkte mehr den Ausschlag zu Gunsten von DBV, während die Nachbarn aus Gelsenkirchen ihre Tipprunde als Tabellenneunter abschließen mussten. Das war angesichts der gebotenen Leistungen auch durchaus gerecht, denn noch schlechter war in allen Belangen nur der TC Schwabenpfeil, der sich zwischenzeitlich sogar mal auf Platz 3 befunden hat und das ist noch gar nicht so lange her.
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