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So richtig schön beschissen fand Jens Kruse den 9.TCB-Spieltag. Nach 8 Spielen noch auf Platz 1 wollte er nun endgültig zur meisterlichen Kür starten und da sollte der FC Nick Nack eigentlich nur schmückendes Beiwerk sein. Die Planung für die Aufstiegsfete stand, doch die Rechnung mit Nick wollte einfach nicht aufgehen, denn die hatten selbst noch schwer zu kämpfen die Klasse zu halten und da war keine Zeit für Geschenke oder ähnliches. Das mehr an Power war dann eben nicht beim Spitzenreiter, der eine ganz bittere 42-53 Pleite kassierte und damit auf alle Fälle schon mal Platz 1 los war. Dass es dann aber gleich bis auf Platz 4 ging war schon eine sehr schmerzvolle Erfahrung, bei der die bisherige Sparsamkeit noch ein weiteres Mal bestraft wurde. Mangels Tipp-Punkten konnte er sich nämlich auch nicht gegen die beiden punktgleichen Teams Bayern Südkurve und FS Kläglich Dortmund 88 durchsetzen. Hier hatte dann auch das Dortmunder Team den Sprung auf den Aufstiegsplatz um Haaresbreite verfehlt. Mit 55-50 holten sie zwar den sechsten Saisonsieg, doch der fiel dann um 8 Tipp-Punkte zu niedrig aus um im Duell mit den Bayernfans als Sieger dastehen zu können.Die fast unzertrennlichen mussten sich nach dieser Runde also doch erstmals wieder trennen, denn die Südkurve schaffte es sich erfolgreich zu behaupten und nach Platz 1 nach 4 Spieltagen wenigstens den zweiten Rang zu retten. Das war zwar unglaublich knapp und auch mit der nötigen Portion Glück gelungen, aber der der Kombi Glück und Können fährt man auf Dauer nun mal am besten. Das sah man auch bei Spitzenreiter Buchenknick Power so. Der war dann wirklich der größte Gewinner im Kampf der großen Vier. Erstens weil Jens Meyer den leichtesten Gegner hatte und zweitens weil er damit sogar noch auf Platz 1 hüpfte und es ihm da auch egal sein konnte wie die Konkurrenz nun die Punkte verteilt. Für die Buchenknick Power hätte es auf alle Fälle gereicht, denn mit mehr als 400 Tipp-Punkten konnten sie es eben wirklich mit allen auf-nehmen ohne auch nur an-nähernd zittern zu müssen. Hinter dem Erfolgsquartett viel der Rest der Liga gewaltig ab, denn die Differenz von Platz 4 zu Platz 5 beträgt immerhin 4 Punkte und so durften die ersten 4 eben bis zur letzten Minute um ihren Erfolge kämpfen, während unten alle bis zuletzt um den Klassenerhalt zitterten. Allerdings mit der unrühmlichen Ausnahme die Aufsteiger, denn die seilten sich frühzeitig von ihren Tippkollegen ab. Nach 4 Spieltagen noch auf Platz 7 fehlten den Bochumern am Ende satte 6 Punkte zum rettenden 8.Tabellenplatz. Schuld daran war eindeutig die Horrorabwehr, die insgesamt viermal die meisten Gegentipp-Punkte des Tages zuließ. Da hatte der Rest natürlich leichteres Spiel, denn so mussten sie nur noch das Spielchen aus Fünf mach Eins spielen. Das Trumpfass hieß dann 8 Punkte, denn mit denen auf der Habenseite hatte man das Ende mit Erfolg erreicht. So kam es dann leider, dass Manfred Weichselbaumer den Verlierer geben musste. Das aber wenigstens vollkommen zu Recht, denn mit armseligen 261 Tipp-Punkten wäre alles andere als ein Ab-stiegsplatz fast ein Hohn gewesen. Hier siegte also die Gerechtigkeit und das sah das 8-10 Punktequartett ganz genauso. Hier durfte sich Duderstadt I als Gewinner fühlen, auch wenn sie ja durchaus ganz andere Ambitionen hatten. Absteiger FC Nick Nack hat das Schlimmste, den Durchmarsch in die 5.Liga verhindern können, auch wenn sie dazu Nerven wie Drahtseile brauchten. Fast schon ein kleines Wunder vollbrachte der TFC Cuxhaven, der sich trotz 0-8 Startpunkten nicht beirren ließ und mit einem Zwischenspurt mit 4 Siegen wenigstens ein kleines Happy End fand. Das holte sich auch Armin Pomorin, der seine Champs auf Platz 8 führte. Das ist jetzt zwar wieder nichts gescheites, womit er Eindruck schinden könnte, aber so lange es nicht richtig schief geht ist es auch gut so, oder ?
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