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Die Wiedergutmachung ist dem Goliath aus Vierhöfen vollends gelungen, denn der letztjährige Versager aus der 9.Liga holte sich nicht nur einen Aufstiegsplatz, sondern schmückte sich sogar mit meisterlichen Ehren. Die verdienten sie sich obwohl sie nur knapp über die 400 Tipp-Punktemarke kamen, aber dafür als einzige 13 Punkte erspielten. Damit waren sie vom Rest der Runde nicht mehr zu gefährden, oder gar überholen. Hier wurde der gute Saisonstart so gut ausgenutzt, dass sie in der zweiten Saisonhälfte nur noch ihren Platz verteidigen mussten und das ging bis auf einen weiteren Ausrutscher auch sehr gut. So musste sie sich nur vom Nena Club Percha mit 44-66 schlagen lassen, was Vierhöfen erstmal den Aufstiegsplatz kostete. Der war dann aber bereits einen Spieltag später wieder fest in der Hand des Goliath und wurde dann bis zum großen Finale nicht mehr aus der Hand gegeben. Sie haben es also wieder gepackt und sind der 10.Liga erstmal entkommen. Fragt sich nur ob der Abschied diesmal länger dauert als beim letzten Aufstieg. Herbstmeister Nena Club Percha dürfte sich wohl schon wieder tief in den Allerwertesten beissen, denn obwohl er mit satten 12-0 Punkten in die Saison startete, reichte es am Ende nicht zum Meistertitel. Eigentlich konnte er sogar von Glück sagen, dass er wenigstens Platz 2 halten konnte und kein weiteres Kapitel seines Buches „Scheitern leicht gemacht“ verfassen musste. Seine Trümpfe hat er jedenfalls alle verspielt und sich in die Hände der Rot-Gelben begeben. Die konnten nun entscheiden, ob sie es sind die ihren 3.Platz versilbern können, oder ob doch Gerhard Passler mal den richtig erfolgreichen Jahresauftakt geschenkt bekommt. Während nämlich Nena Club Percha gerade das dritte Mal in Folge verlor wären die Rot-Gelben mit einer Punkteteilung gegen Sherlock Holmes & Dr.Watson in die 9.Liga eingezogen. Die aber freuten sich wohl etwas zu früh, denn das Auswärtsmatch ging gründlich daneben und so gings für Marco Opitz doch keine weitere Liga hoch. Geduld ist angesagt. Kalt-Autsch Heiß-Autsch Assel war diesmal zwar positiv durch die Ziellinie gekommen, den großen Ausbruch von purer Freude erlebte man in Assel allerdings nicht. Schuld war hier der 4.Platz, der eben so garnichts einbringt mit dem man sein Ego wieder etwas höher hängen könnte. Ausserdem haben sie ja noch nicht mal die 400 Tipp-Punktemarke gepackt. Wie´s scheint hat sich Assel alle Trümpfe für die Abschlusssaison aufgehoben. Aufsteigermacher Sherlock Holmes & Dr.Watson hatten von seiner finalen Tat nur noch die absolute Gewissheit jetzt nicht mehr absteigen zu können. Mehr war in dieser an sich garnicht schlechten Saison einfach nicht drin. Mit der schlechtesten Abwehr hat man einfach einen Mühlstein am Bein, mit dem Aufstiegsgedanken nicht zur Entfal-tung kommen können. Mit 8-10 Punkten waren die Paradiesvögel und die Pattenser Panther ausgestattet, was jetzt für beide nix Neues ist, denn ähnliches gabs bereits in der letzten Saison. Trotzdem lief es für beide schlechter, denn in der Vorsaison hatten beide höchstens einen Punkt Rückstand auf einen Aufstiegsplatz und von dem sind sie jetzt fast schon Welten entfernt. Die fast schon übliche Zittersaison erlebte Lokomotive Lappland, die es diesmal sogar schafften mit einem 0-8 Punktestart noch am Leben zu bleiben und am Ende das rettende Ufer ganz ohne Tipppunktezählerei erreichen zu dürfen. Hier hätten sie ja auch jeden direkten Vergleich um Längen verloren. Nicht zu fassen ist es wohl für die beiden Absteiger die Drei Duisburg und ASC Gurkenspringer, dass es ausgerechnet sie erwischt hat. Wie auch, wo doch die Duisburger nach 4 Spieltagen noch auf Platz 4 lagen und der Gurkenspringer im Pokal einfach unbesiegbar bleibt. In der Liga aber konnte Olaf Holzbach nur 4 der letzten 18 Partien gewinnen und durfte sich nun bereits zum zweiten Mal in Folge das Tabellenende von nächster Nähe betrachten. Bloß gut, dass manchmal eben Pokaltag ist.
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