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Ein fast schon unglaubliches Saisonfinale erlebte die 1.Liga, wo es einen nigelnagelneuen und noch nie gekrönten Meister gab. Der neue Champion war nach 4 Spieltagen noch auf Platz 8 und hatte bereits 5 Punkte Rückstand auf Platz 1. Selbst nach 8 Spieltagen waren die Bochumer nur auf Platz 4 zu finden, hatten aber immerhin nur noch einen Punkt Rückstand auf den 1.Platz. Nach ihrem knappen 41-39 Sieg beim Herbstmeister war es dann aber soweit und die Saure Sahne durfte sich zum allerersten Mal als Meister feiern lassen. Klar, dass bei diesem Erfolg auch die Konkurrenz ihren großen Anteil hatte, denn die war plötzlich durch die Bank mindestens einen Punkt schlechter als der Champion. Irgendwie lief es für die saure Sahne eben fast schon unwirklich gut, denn soviel Dusel kann man an einem einzigen Spieltag normalerweise nicht haben. So ging auch Titelverteidiger SV Schnarzel, der nach 8 Spieltagen erneut auf Platz 1 stand am Ende leer aus, weil er sich von seinem stärksten Tipp-Punktekonto nun doch nichts kaufen konnte. Schuld daran war letztenendes eine 30-36 Niederlage bei den roten Teufeln aus Berschweiler, die noch verbissen um den Klassenerhalt kämpfen. Den fightenden Pfälzern aber war Nordlicht Hartmut Gens zum Schluss einfach nicht mehr gewachsen und so musste er sich diesmal mit Platz 2 etwas bescheidener zeigen. Mit der Hoch und Tief GbR ging es zwar etwas bergab, aber trotzdem reichte es noch zu einem Sprung aufs Siegertreppchen. Platz 3 mit 10-8 Punkten ist zumindest schon mal eine in allen Bereichen bessere Bilanz als in der Vorsaison. Jetzt kann natürlich in der letzten Saison auch noch mal der Titel in Angriff genommen werden. Auch Neuling TC Felix Austria musste am Ende mit 10-8 Punkten zufrieden sein, was jetzt doch einigermaßen schwer fallen dürften, denn schließlich hatte Peter Förster die Finger bereits an der Meisterschale. Irgendwie wäre es aber trotzdem um einiges erfreulicher gewesen, wenn er am letzten Spieltag wenigstens eine einzige Tendenz mehr richtig gehabt hätte. Die eine fehlte nämlich zum Sieg gegen FS InDOpendent 09 und damit zum Sprung auf Platz 1, doch der muss nun wohl weitere 9 Wochen warten. Den Wahren Gepflegten gelang zwar am Ende noch mal eine Tagesbestleistung und ein damit verbundener 46-30 Sieg gegen Torpedo Münden, doch viel geändert hat das am Gesamtergebnis dann auch nicht mehr. Immerhin waren sie damit genauso gut wie in der Vorsaison, wobei das aber nur für die erspielten Punkte gilt. Platz 5 hört sich trotzdem eher nach Mittelmaß an. Enorm dramatisch verlief der Abstiegskampf, wo sich die Kandidaten für die 2.Liga fast auf den Füßen standen. Selbst die roten Teufel mussten sich vor der 2.Liga fürchten und das obwohl alle drei Teufel unter den Top 3 der 1.Liga waren. Das half aber nicht wirklich weiter und so musste eben am 9.Spieltag selbst der Spitzenreiter die wahre Stärke der Pfälzer erleben. Torpedo Münden durfte, bzw. musste sich mit Platz 7 zufrieden geben, was den ehrgeizigen Jungs schon etwas die Laune verderben dürfte. Irgendwie hatten sie sich doch über eine Steigerung gegenüber der Vorsaison gefreut, doch die wollte einfach nicht kommen. Erst am allerletzten Spieltag schaffte Jörg Varnholt noch den Sprung auf den rettenden 8.Platz und das nach einem Erfolg im Abstiegsgipfel gegen den Chaoten Bruno, der es nicht schaffte das wichtigste Saisonspiel für sich zu entscheiden. Nach der 36-43 Schlappe ging´s für Birgit Tschorschke sogar ganz nach unten in den Tabellenkeller, da der Neuling als einziger nur auf 7 Punkte auf der Habenseite kam. Hier hatte Gegner Alt-Schuss am Ende eben den einen, aber verdammt wichtigen Zähler mehr auf dem Konto. Soweit hat es auch FS InDOpendent 09 gebracht, doch hier fehlte es bei Erhard Boettcher an den nötigen Muckis um mithalten zu können. Als einziger schaffte er keine 400 Tipp-Punkte und die Strafe folgte dann gleich auf dem Fuße.
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