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Glück und Unglück lagen bei Arndt Jäger und seinen Teams durchaus knapp beieinander. Musste er noch in der 1.Liga den tränenreichen Abschied in Kauf nehmen, so durfte er sich eine Klasse tiefer darüber freuen, dass der TC Felix Austria eine recht erfolgreiche Runde spielte, die ihn bis ganz nach oben spülte. Nach 4 Spieltagen noch auf Platz 2 ging es nach einer 29-39 Schlappe gegen die Kamikazes Winsen/Luhe zwar erstmal wieder schief mit dem Plan möglichst frühzeitig die Spitze zu erreichen, doch seit dieser Pleite hat Felix nicht mehr verloren und musste in dieser Zeit nur noch ein einziges Remis in Kauf nehmen. Das aber war ein durchaus erträglicher Rück-schlag, der noch dazu die Punkte in der Familie hielt. Am Ende eroberte Felix die Spitze praktisch im Sturm, denn er stürzte den bis dahin führenden 4 Pfund gehackter Bauch mit einem 62-47 ins Tal der Tränen. Während Felix den doppelten Jubler anstimmte, konnte sich sein Gegner bestenfalls noch in den Allerwertesten beissen. Jetzt fehlten Frank Reher nur ein paar Tipp-Punkte zum Aufstieg in die 1.Liga. Der Durchmarsch wäre also mehr als nur drin gewesen, aber so hat´s wohl nicht sollen sein, denn es hätte ja auch die Konkurrenz mitspielen können. Die war aber selbst ganz gierig auf einen Aufstiegsplatz und so nutzte der Chaoten Bruno die Chance indem er er selbst zum sechsten Saisonsieg kam. Der war dann mit einem 69-61 Sieg auch noch so Tipp-Punktestark, dass es Frank Reher alle Aufstiegschancen nahm. So blieb der zweite Aufstiegsplatz zwar im Norden, aber eben in der „falschen Ecke“. So darf eben Vierhöfen auch noch in die Rückkehrerrolle schlüpfen und das tun sie sicherlich mit viel Vergnügen. Die Zahl der möglichen Erstligaufsteiger war vor dem finalen Schlusspfiff sogar noch etwas größer, denn auch Piano 64 war hier mal wieder mit von der Partie. Der Erstligaabsteiger blieb dabei immer ganz nah dran, ohne wirklich ganz oben eingreifen zu können. Absolut tödlich war es dann aber, dass Piano gleich die letzten beiden Partien in Serie verloren hat. Eines hätte ja schon gereicht, aber zwei Pleiten waren einfach nicht mehr auszugleichen. So können sie zwar nach Tipp-Punkten mithalten, aber das reicht eben meist nicht aus um wirklich erfolgreich zu sein. Der zweite Absteiger hatte da nicht ganz so viel zu bieten, denn obwohl Hörstel am Ende auch auf 10-8 Punkte kam, war hier der Aufstieg zu keiner Zeit ein Thema. Dafür gab es bei den Giants einfach zu viele Wissenslücken, die auch von einem günstigen Spielplan nicht ausgeglichen werden konnten. Mit der zweitbesten Abwehr hätte sich echt noch mehr erreichen lassen, oder ? Auf Platz 5 haben sich die Bremervörder Bückstücke eingewintert. Für sie wars eigentlich eine ganz ordentliche Saison, auch wenn die richtig guten Treffer weitestgehend ausgeblieben sind. Also eigentlich wie immer in den letzten 3 Spielzeiten, die allesamt im Mittelmaß endeten. Hier wäre es echt mal an der Zeit für frischen Erfolgswind zu sorgen, oder wenigstens die Spitze etwas mehr zu ärgern. Haarstrangler Reinhard Obst durfte sich mit dem Klassenerhalt in die Winterpause verabschieden. Das war ja zwischendurch garnicht so sicher ob er das schaffen kann, denn nach 2-6 Startpunkten ist schon so mancher am Ende im Tabellenkeller verschwunden. Reinhard aber packte es durchaus locker und musste nicht mal bis zum 9.Spieltag zittern. Also alles ganz easy für den alten Hasen aus Soest. Glück, oder wars doch etwas mehr Können, hatte der TC Rien ne va Plus. Der holte zwar nur ganze zwei Saisonsiege, aber auch 375 Tipp-Punkte, was jetzt nicht unbedingt als überragend bezeichnet werden kann. Dafür wars aber gut genug um die 372 Punkte der Zwietracht Gepflegte zu überbieten. Die konnte zwar die letzten beiden Spiele für sich entscheiden, aber in Sachen Klassenerhalt bekamen sie trotzdem die rote Karte. Beim Europachampion Rien blieb es dagegen bei der Verwarnung. Das nächste Mal bitte etwas besser machen wenn´s ohne Probleme enden soll. Fast schon historisches schafften die Kamikazes, denn sie ertippten sich gerade ihre zweitschlechteste Saison. 3-15 Punkte waren ein einziger Horror für die armen Jungs, die nun wieder die Klinken der 3.Liga putzen dürfen. Die Ärmsten.
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