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Wachablösung in der 1.Liga. Einen Meister Tja gibt es nicht mehr. Stattdessen wird ab sofort geschnarzelt. Hartmut Gens hat seine hervorragende Ausgangslage die er sich bereits nach 4 Spiel-tagen ertippt hat sehr gut ausgenutzt und durfte sich dann sogar etwas früher als Meister feiern lassen. Zum Schluss wurde der neue Champion zwar noch mal von den eigenen Kumpels besiegt, doch das war nur ein kosmetischer Eingriff an der Meisterbilanz. Ob nun 12-6 Punkte, oder 14-4, da ist Hartmut sicher ganz flexibel, sofern es zu einem 1.Platz reicht. Diesen 1.Platz in der 1.Liga hat sich der SV Schnarzel übrigens zum allerersten Mal gesichert. Es hat also satte 18 Jahre gedauert bis aus dem Neuling SV Schnarzel ein echter TCB-Meister wurde. Wahnsinn, oder ? Das hat sich der Hartmut aber echt hart erarbeitet. Schon den einen oder anderen Titel in der Tasche hatten die roten Teufel Berschweiler, die sich auch zu gerne ihren vierten Titel geholt hätten, doch diesmal reichte es nur zum Herbstmeistertitel. Der 7-1 Punktestart war aber nur die halbe Miete auf dem Weg zum Titel und den Rest mussten die Pfälzer leider schuldig bleiben. Dabei fehlte nur eine Winzigkeit zum Erfolg. Am einfachsten wäre es sicher gewesen dem SV Schnarzel am 7.Spieltag etwas mehr Höllenfeuer zu verpassen, aber der blieb ganz cool und gewann mit 44-39. Damit war der Titel für die Teufel praktisch schon ein Fall für die Unerreichbarkeit. Platz 3 ging in dieser Runde an die Wahren Gepflegten, die damit ihre Vorjahresplatzierung wiederholen konnten. Wieder waren es 10-8 Punkte und damit 2 Punkte Rückstand auf Platz 1. Übrigens konnten sie jetzt schon zum zweiten Mal in Folge dem Meister eine von drei Niederlagen beibringen. Sie können es also mit den Besten aufnehmen, da müsste es doch auch möglich sein selbst mal wieder ganz oben zu landen ?! Eine gute Rolle spielten die beiden Neulinge Torpedo Münden und Saure Sahne. Beide holten jeweils 10-8 Punkte und landeten damit in der oberen Tabellenhälfte, ganz ohne Abstiegssorgen. Die Torpedos erwischten dabei den etwas besseren Start, denn sie besiegten gleich mal den Meister Tja. Derart angespornt liebäugelten sie sogar mit dem Titel und der war lange Zeit auch drin. Erst die 29-32 Pleite beim Austrian Eagle sorgte dann für die Ernüchterung. Der siebenfache Meister muss wohl doch noch ein paar Wochen auf seinen achten Streich warten. Soweit ist die Saure Sahne noch längst nicht, denn die ist erstmal heilfroh überhaupt in der 1.Liga tippen zu dürfen. Alleine das ist schon ein großes Highlight in der Vereinsgeschichte. Die Premiere war jedenfalls mehr als ordentlich und macht durchaus Hoffnung auf mehr. Wieder auf Platz 6 gelandet ist die Hoch und Tief GbR, die sich eine saustarke Saison am Ende selbst noch versaut haben. Dreimal haben sie nun in Serie verloren. Da konnte Martin Leithäuser echt froh sein, dass er genügend Polster hatte, das ihn vor einem ganz harten Fall bewahrte. 9-9 Punkte gehen auch auf das Konto von Vorwärts Alt-Schuss, die sich dann ebenso ihren „alten“ Platz wieder gesichert haben. Immerhin war auch Jörg damit einen Punkt besser als beim letzten Mal und das könnte man dann durchaus als eine aufsteigende Tendenz durchgehen lassen. So nähert er sich wenigstens langsam den Ergebnissen die er sich vielleicht eher vorstellt in seinen Träumen. Der Absteigskampf war eigentlich eine recht klare Sache, denn hier hieß es nur 2 aus 3 zu wählen. Das fand aber Erhard Boettcher garnicht so lustig, denn er war gleich 2 aus 3. Sowohl die FS InDOpendent 09, als auch Tja waren diesmal nicht gerade toll unterwegs, was wohl auch daran lag, dass sich der Champion zu sehr auf seinen Lorbeeren ausruhte. Das Ende vom Lied lautete dann so, dass es wieder Mal einem Meister passierte, dass er danach gleich abstieg. Der Absturz war insbesondere leistungsmäßig schon kapital, aber auch mit besseren Leistungen konnte man durchaus Pech haben wie man bei Arndt Jäger sehen konnte, der mit seinem Austrian Eagle jetzt auch zweitklassige Luft schnuppern darf.
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