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Ein Glückwunsch der von Herzen kommt kann ich dem neuen TCB-Meister TC Felix Austria leider nicht übermitteln, denn dazu wurde in dieser Runde etwas zuviel gemauschelt. Zwar weitestgehend ( noch ) Regelkonform, doch ansonsten wirklich nicht die feine sportliche Art schenkten Arndt Jäger und Jörg Varnholt, die hier bereits mit 4 Teams in der 1.Liga vertreten sind, dem neuen Meister zwei Siege. Der konnte es sich dann am Ende leisten selbst gönnerhaft zu sein und dem abstiegsgefährdeten Team TC Austrian Eagle zwei rettende Punkte zuzuschustern. Sportlich fair ist anders, und der TC Felix Austria hätte es ganz sicher auch anders gekonnt, aber hier wollte man einfach nichts dem Zufall überlassen und so durfte sich der Herbstmeister am Ende auch als Meister „feiern“ lassen. Wie das die Konkurrenten wie etwa die Wahren Gepflegten finden war Arndt und Jörg anscheinend nicht sonderlich wichtig. Die Gepflegten hätten sich trotz der Widrigkeiten aber trotzdem noch auf Platz 1 tippen können, aber nach dem 46-46 Remis am 8.Spieltag gegen Tja hatten sie ihr letztes Pulver verschossen und mussten leider mit Platz 2 zufrieden sein. Auch nach Tipp-Punkten blieben sie genau einen Punkt hinter dem Champion, womit es wohl noch etwas ärgerlicher war hier scheitern zu müssen, denn so wird die einzige Punkteteilung echt zum Chancentod. Auf Platz 3 findet sich Vorwärts Alt-Schuss wieder, der zwar die meisten Tipp-Punkte ertippte, doch Jörg Varnholt war in dieser Saison nicht für den Titel vorgesehen und musste sich leider opfern. Das aber kann in der kommenden Spielzeit schon wieder ganz anders aussehen und so wars vielleicht nur ein ordentliches Warmtippen für den Schlussspurt, denn gute Tipps kann Jörg ohne Zweifel produzieren, das hat er schon desöfteren eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Auch bei Tja sind die tollen Erfolge längst nicht mehr an den Fingern einer Hand abzählbar, aber in dieser Saison blieb die Titelsammlung von Erhard Boettcher auf ihrem alten Stand. Das sah man aber frühzeitig, denn bereits nach 4 Spieltagen hatte Tja 4 Punkte Rückstand auf die beiden punktgleichen Topteams. So konnte er sich darauf beschränken wenigstens in der vorderen Tabellenhälfte zu landen. Auf 10-8 Punkte blicken der SV Schnarzel und die Roten Teufel Berschweiler, die für beide Teams auch einen schönen Erfolg darstellen. Besonders die roten Teufel konnten sich gleich nach ihrer Rückkehr in die 1.Liga über eine sorgenfreie Spielzeit freuen, denn mit dem Abstieg hatten sie nur nach dem 1.Spieltag was zu tun, denn da waren sie Vorletzte. Ansonsten ging´s locker durch die 9 Spieltage. Auch für den Schnarzel wars eigentlich ganz o.k., obwohl Hartmut Gens sich sicherlich etwas mehr erhofft hatte nach seinem Vizemeistertitel in der Vorsaison. Allzu gerne hätte er noch nachlegen wollen, doch dazu fehlte ihm irgendwie das Glück des Tüchtigen. Nach Tipp-Punkten hatte er jedenfalls mehr zu bieten als die Clubs an der Tabellenspitze. Tja, nur das die Tipp-Punkte alleine nicht sooo wertvoll sind wie Siege pur. Der entthronte Meister TC Rien ne va Plus konnte sich in dieser Saison nicht so recht im hellen Scheinwerferlicht sonnen, sondern musste sich mit Mittelmaß begnügen. Das aber muss, wie bereits gesagt nicht nur sportliche, sondern kann auch „taktische“ Gründe haben. Von daher wird sich Rien nicht weiter grämen. Trotz 0-10 Startpunkten bekam der TC Austrian Eagle noch die Kurve Richtung Klassenerhalt, was jetzt in erster Linie an der Schwäche der letzten beiden Teams lag, die herzlich wenig Grund zur Freude hatte. Im Gegenteil, denn zusammen kamen die Bremervörder Bückstücke und Tippany Winsen/Luhe auf gerade Mal 2 Siege. Wobei sich letztere in ihrer allerersten Erstligasaison aber sowas von „blöd“ angestellt haben und beinahe eine komplett punktelose Saison ablieferten. So einen Einstand wünscht man sich nicht mal dem ärgsten Feind. Eine ganz leichte Tendenz nach oben zeigte noch Bremervörder, denn immerhin konnten sie Platz 10 verlassen, doch das wars dann auch schon wieder mit den „Erfolgen“.
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