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Da tippt man zweimal dasselbe und dann steigt man nicht nur auf, sondern auch ab. Das gibt es diesmal nur in der 10.Liga, wo sich Jörg Bockholt auf den extremsten Platzierungen niederließ. Der wahre Grund des Unterschiedes lag wohl daran, dass er beim TFB Dream-Team noch eine Unterstützung hatte, die die Punkte aus dem Feuer holte. Lutz Schondorf hatte sicher einen gewichtigen Anteil daran, dass sie als Duo total erfolgreich waren und 8 von 9 Spielen gewinnen konnten. Das ist kaum zu fassen, dass bei diesem Siegesüberhang nur eine Tipp-Punktedifferenz von plus 18 zustande kam, aber hier wirkte die 39-66 Niederlage gegen die VaTos Cadenberge doch länger nach als gedacht. Über derartige Feinheiten regt sich aber sicher keiner der beiden aus, denn wenn man erstmal so einen tollen und überragenden Erfolg gefeiert hat wird alles andere vollkommen unwichtig. Obwohl, wie bereits erwähnt kann das beim Jörg nicht ganz so unwichtig sein, denn mit dem was er beim Dream-Team so erfolgreich produziert hat, hat er seinen fantastischen Bayern keinen Gefallen getan. Die gingen nach zwei Aufstiegen in Serie total in die Knie und siegten insgesamt nur zweimal. Damit waren sie Bayern natürlich meilenweit von einer Rettung entfernt, denn hier fehlte es schließlich an fast allem. Nicht mal 400 Tipp-Punkte, darüber konnte die Lokomotive Lappland als Team am rettenden Ufer nur lachen. Erfreulicherweise war Jörg aber nicht nur schlecht, sondern feierte seine Siege standesgemäß jeweils mit einem Tageshöchstwert. Nun aber wieder zu den Aufsteigern, denn wir brauchen ja zwei davon. Den 2.Platz krallte sich ein Team aus Vierhöfen, wie überraschend !? In diesem Fall war es sogar das einzige Team aus Vierhöfen, das in dieser Liga am Start war. Also der volle Erfolg für die Jungs von den Sackratten. Der Absteiger aus der Neunten hat sich schnellstens in die neue Liga eingelebt und am Ende einfach alles richtig gemacht. Besonders der letzte Spieltag war dabei nix für schwache Tipperherzen. Mit dem knappsten aller Siege holten sie zwei Punkte aus Lappland ab und mussten nun nur noch darauf warten, was die Konkurrenz macht, denn die war weiterhin nicht chancenlos. Obwohl, für den neuen Tabellendritten gilt das wohl doch, denn aufgrund der massiven Rückstände im Tipp-Punktebereich war der Vogelsieg über die Wildschweine nur für die Verlierer von entscheidender Bedeutung. Während sich die Paradiesvögel nun richtig erfreut mit ihrem 3.Platz in die Winterpause verabschieden dürfen, verstehen die Upener Wildschweine die Welt nicht mehr. Selbst die mit Abstand massivste Punktesammelaktion der Vereinsgeschichte konnte die Enttäuschung nicht mehr verbergen. Eine Woche zuvor mit 66-67 der letzten Titelchance beraubt, gab´s zum Schluss mit einem 46-53 eine weitere räuberische Aktion, die jetzt auch noch den 2.Platz kostete. Welch unfassbarer Schicksalsschlag. Auf 10-8 Punkte kam VaTo Cadenberge, die sich damit als 5. in die Pause verabschieden können. Das ist zwar etwas schlechter als in der Vorsaison, angesichts des Saisonstarts aber doch noch ein schöner Saisonerfolg. Im negativen Bereich führen Kellerdorf Schalke und Nena Club Percha die Rangliste an, wobei aber nur die Schalker ein Finale ohne Sorgen erleben durften. Im Gegensatz dazu durfte Gerhard Passler bis zum Schluss richtig ackern, um eventuelle Geistesblitze der Abstiegskandidaten kontern zu können. Diese blieben dann aber eh aus, weil Gerhard ja auch selbst für den Sieg gegen den direkten Konkurrenten sorgte. Im Duell um den zweiten Abstiegsplatz wars recht einfach die Entscheidung zu finden, denn ausnahmsweise hatte das Lappland mal ein richtig prall gefülltes Tipp-Punktekonto zu bieten, was für die Riemker Tip-Union natürlich schrecklich war. Die waren jetzt nicht nur nach Siegen abgeschlagen, sondern auch bei den reinen Tippleistungen. Von daher wars wohl die gerechteste Lösung.
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