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Eine Meisterschaftsentscheidung ohne die österreichische Komponente ist wohl überhaupt nicht mehr drin, denn Arndt Jäger hat mit seinen Teams das Triple geschafft. Nachdem zuvor zweimal der TC Felix Austria die Tippkrone aufs Haupt gesetzt bekam, war nun der Chef persönlich „mitschuldig“, dass auch der neue Meister seine Handschrift trägt. Zusammen mit seinem Kumpel Jörg Varnholt, der sogar den größten Teil der Tipp-Punkte zum Erfolg beitrug, ging Rien total überlegen als erster über die Ziellinie, und konnte dabei die Konkurrenz selten deutlich abhängen. Gleich 5 Punkte betrug am Ende der Vorsprung vor den „Verfolgern“, die sich hier ganz schön nutzlos vorkommen mussten, denn auf wen sollten sie den Jagd machen, wenn sie den Tabellenführer noch nicht mal mit dem Fernglas zu Gesicht bekommen ? Der war aber einfach zu gut, denn mit seinen mehr als 500 Tipp-Punkten war er auch hier die Nummer 1 und musste sich schon alleine deshalb mit Sicherheit nicht als Duselmeister bezeichnen lassen. Hier hatten die Tipps wirklich noch Hand und Fuss. Das aber galt auch für die meisten anderen Mannschaften, denn auch da war die Welt eigentlich total in Ordnung. So brachte es der SV Schnarzel auf exakt 500 Tipp-Punkte und das ist dann schon mal eine Spitzenvorstellung, die Hartmut Gens da zum Jahreswechsel hingezau-bert hat. Das er damit am Ende „nur“ Zweiter wird ist natürlich Pech, schmälert die Tippleistungen aber nicht im geringsten, denn schließlich musste er ja auch zuerst seine schlechten Saisonstart ausbügeln. Immerhin standen nach 4 Spieltagen bereits drei Niederlagen zu Buche. Auch bei den Bremervörder Bückstücken versaute der Saisonstart praktisch alles. Als Neunter standen sie echt schlecht da, doch umso erfreulicher ist das Abschlussergebnis, denn damit stehen sie jetzt trotzdem auf einem Treppchenplatz und das war auch das drittbeste Ergebnis der Vereinsgeschichte. Darauf können die Bückstücke richtig stolz sein. Auf Platz 4 folgt dann der dritte mit 10-8 Punkten, der gleichzeitig auch TCB-Champion ist. Was sich jetzt nach Persönlichkeitsspaltung anhört sorgt für das Glücksgefühl bei Jörg Varnholt. Der musste sich zwar mit seinem Einzelteam auf Platz 4 zurückstufen lassen, womit er den Doppelerfolg leider nicht realisieren konnte. So blieb ihm als kleiner „Trost“ eben der Titelgewinn mit Rien, was ihm sicher auch sehr viel Freude beschert hat. Jetzt darf sich auch Jörg gleich mehrere Monate lang TCB-Meister nennen lassen. Das gilt für Peter Förster nun nicht mehr, denn der wurde von seinem Thron gestossen und konnte am Ende fast schon froh sein nicht absteigen zu müssen. Erst zwei niederlagenfreie Spieltage zum Schluss sorgten hier für die nötige Erleichterung. Nach 2 Titel in Folge hingen die Trauben diesmal einfach zu hoch für den Felix. Trotz langweiligen Titelrennen war auch in der 1.Liga für genügend Spannung gesorgt. Manche meinten es sei sogar zuviel gewesen, denn wenn vor dem letzten Spieltag noch 8 Clubs absteigen können, ist das nicht nur Spass. Den hatten nun wenigstens die 3 Clubs mit 8-10 Punkten, denn die reichten am Ende doch noch um wenigstens drin bleiben zu dürfen. Sowieso etwas weniger nervös waren der TC Austrian Eagle und die Wahren Gepflegten, denn hier regierte das sehr gut ausgestattete Tipp-Punktekonto, das einen Abstieg zusätzlich erschwert hätte. Arndt Jäger konnte sich dann mit einer friedlichen Punkteteilung gegen den Ex-Meister behelfen und die Wahren Gepflegten konnten sich am Ende Tja trotz einer Pleite gegen selbigen Club noch retten. Immerhin hätten sie schon eine richtige Packung kassieren müssen um noch von Tja von Platz 7 verdrängt zu werden. Jetzt musste also nur noch Tja zittern, was die da ganz unten am letzten Spieltag noch veranstalten. Hier waren aber auch schon alle ganz friedlich gestimmt, denn ausgerechnet die beiden am stärksten betroffenen Clubs, die Hoch und Tief GbR und die Erste Sahne lieferten zum Abschluss die schlechtesten Ergebnisse ab. Sich damit retten zu wollen war natürlich rein utopisch. Schade, dass das Tippjahr jetzt so unerfreulich enden musste und wir zwei Ex-Champions verlieren.
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