|
Der Name passte, die Leistungen passten, und vor allem die Platzierung passte bei der Ersten Sahne. Sie wurde wieder einmal zu einem Erstligisten befördert und das in erster Linie deshalb weil sie einfach gut waren. Zwar konnten die neuen Champions nur einen einzigen Sieg mehr verbuchen, als z.B. die Konkurrenz auf Platz 9, aber dieser eine Erfolg hatte auch noch zwei Remis an seiner Seite und das war schlussendlich ausreichend um sich sogar mit einem Punkt Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. Ja, es war sogar egal, dass die Bochumer am letzten Spieltag noch mal eine hauchdünne 44-45 Derbyschlappe gegen die Attacke einstecken mussten. Sie hatten ihre Schäfchen frühzeitig ins Trockene gebracht und konnten so ganz lässig an die letzte Partie gehen. Platz 1 und der damit verbundene fünfte Aufstieg in die Eliteliga war ihnen sicher. Noch schöner wäre es jetzt aber, wenn auch ihre Erstligakarriere auf Dauer gesichert wäre, schließlich haben sie ja wohl keine Lust zum Rekorderstligaabsteiger zu werden. Erst zum vierten Mal in die 1.Liga aufgestiegen ist der TC Austrian Eagle. Der ehemalige Meister darf also an die Stätte seines größten Triumpfes zurückkehren. Das gelang Arndt Jäger mit den meisten Tipp-Punkten in dieser Liga, die sich immerhin auf stattliche 448 Stück auftürmten. Garnicht schlecht, zumal das auch sein bestes Ergebnis seit fast 3 Jahren war. Damit wäre wohl auch dieser Aufstieg als echt verdient zu bezeichnen, auch wenn er nicht gar so locker flockig zu holen war wie der des Meisters. Immerhin musste der Eagle am Ende noch einen Absteiger „küren“, denn Dank seines 50-43 Erfolges gegen Tippany griff er entscheidend in den Abstiegskampf mit ein, was Arndt aber sicher nicht sonderlich interessieren dürfte. 3 Siege in Folge holten die Kruses zum Saisonfinale doch richtig viel gebracht hat ihnen das nicht. Als „toller Dritter“ gehen sie nun in die Geschichte dieser Saison ein, die sie viel lieber aus Aufsteiger geschmückt hätten. Diesmal aber rächte es sich nicht genügend Tipp-Punkte gesammelt zu haben. Fehlte in der Vorsaison noch ein Punkt zu Platz 2, wars nun eine andere Baustelle, die nicht rechtzeitig fertig wurde. Ist schon verflixt schwer sich hier durchsetzen zu können, oder ? Das packte auch Piano 64 nicht, obwohl die vor dem letzten Spieltag noch auf Meisterkurs lagen. Am Ende aber brach ihnen ausgerechnet der TFC das Genick. Dumm gelaufen, dass auch für sie nur die gleiche Platzierung wie in der Vorsaison drin war. Da waren sie übrigens auch am letzten Spieltag gegen Cuxhaven aktiv und gewannen ! Das mit der gleichen Platzierung wie in der letzten Saison probierten auch die Roten Teufel aus und schafften es dann auch. Sie wurden erneut Fünfter und konnten damit ihren Aufstiegsrang vom 4.Spieltag nicht verteidigen. Stattdessen schwebten sie bis zum Schluss in akuter Abstiegsgefahr, was bei einem 8-10 Punkteabsteiger auch irgendwie zu erwarten war. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto war man gerade noch so auf der sicheren Seite und so freute sich auch die Zwietracht über ein schönes Happy End, das ein verflixt beschissen verlaufendes Jahr 2008 einigermaßen erträglich abgeschlossen hat. Dem konnten auch die Kollegen von der Wahren Gepflegten zustimmen, denn sie hatten den zweiten Abstieg in Folge schon in den Fingern, bekamen die Lage aber doch noch irgendwie in den Griff. Den Griff in die Glückskiste musste Olaf Möllmann unternehmen, denn seine Tipperei brachten ihm vom 4. bis zum 8.Spieltag nur Pleiten ein. Das er am Ende dann doch in der 2.Liga bleiben durfte war eines der großen Wunder in dieser spannenden Liga. Die zu verlassen haben nun Tippany Winsen/Luhe und der TC Gaucho. Während der Gaucho sich schon frühzeitig alle Hoffnungen auf den Klassenerhalt abschminken konnte und die Saison dann mit zwei Tagesnegativleistungen beendete, hatte man in Winsen durchaus noch viele Hoffnungen aus dieser Sache heil heraus zu kommen. Der große Haken hieß für sie aber schlechteste Tipp-Punktaus-beute und daran hängend baumeln sie nun in die 3.Liga.
|