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Saudguad verlief diese Spielzeit für Austria, die es den EM-Mitveranstaltern vormachten, wie man Titel holt. Ausgerechnet kurz vor der EM in der Heimat holte Peter Förster seinen ersten nationalen Titel und das in durchaus überzeugender Manier. Zwar musste er zur Sicherheit schon bis zum letzten Spieltag warten, aber im Grunde war die Sache bereits nach 8 Spieltagen durch. Zu überlegen zog der Dauerspitzenreiter seinen Bahnen und die untermauerte er natürlich auch mit dem richtig gut gefüllten Tipp-Punktekonto. Aus 435 Tipp-Punkten machte der neue Meister immerhin 7 Siege und die waren und sind natürlich nur verdammt schwer zu toppen. Damit konnte er auf alle Fälle einen Grundstein in den Boden setzen, den keiner mehr verrückte. Nach Platz 1 zur Halbzeit blieb ihm dieser Rang bis zum Saisonende erhalten und Peter darf sich nun gleich ein paar Monate lang als aktueller Champion feiern lassen. Das macht die Sache natürlich noch schöner, wo doch die mögliche Wachablösung in ganz weiter Ferne liegt. Nicht nur der Felix aus Austria erlebte gerade seine erfolgreichste Spielzeit, sondern auch sein Vize aus Nordgermanien. Der Chaoten Bruno durfte sich erstmals als Vizemeister feiern lassen und hat dabei im sechsten Anlauf zum ersten Mal eine positive Bilanz in der 1.Liga erzielt. Das ganze garnierte der Chaoten Bruno mit satten 447 Tipp-Punkten. Zum ganz großen Wurf reichte es auch deshalb nicht weil das direkte Duell gegen den Spitzenreiter in die Hosen ging. Die beiden verlorenen Punkte holte Birgit Tschorschke jedenfalls nicht mehr auf. Die Zahl der persönlichen neuen Rekorde steigerte sich auf drei, denn auch beim SV Schnarzel gab´s eine neue Vereinsbestleistung zu feiern. Die stand aber schon vor Saisonbeginn fest, denn immerhin startete Hartmut Gens erstmals in der Topliga. Die sah ihn dann nach anfänglichen Schwierigkeiten sogar so erfolgreich, dass gleich eine positive Bilanz heraussprang. Zum Einstieg aufs Siegertreppchen, da kann man doch vollauf zufrieden in die Sommerpause gehen, oder ? Während für 3 Clubs die Saison positiv endete, ging es für den großen Rest, also 7 weitere Clubs bis zum letzten Schlusspfiff um den Klassenerhalt. Der gestaltete sich überaus dramatisch und hatte schon fast unendlich viele Variationsmöglichkeiten. Selbst die scheinbar so gesicherten FS InDOpendent 09 und Tja, die mit 9-9 Punkten nun auf den Plätzen 4 und 5 stehen hätten sogar gemeinsam absteigen können. Mehrfachchampion Erhard Boettcher entwickelte aber zum Finale noch mal richtige Glückspilzqualitäten. Das ausgerechnet er die jeweils schlechtesten Tipp-Punktwerte hatte machte ihn eigentlich fast zu einem Abstiegs-favoriten, doch mit viel Glück bekam er noch die Kurve. Der glückliche Ernie holte nämlich sogar mit den wenigsten Tipp-Punkten des letzten Spieltages noch jeweils ein Remis und genau das rettete ihn nun vor mindestens einem Abstieg. Zweimal in Folge die schlechtesten Werte und trotzdem bleibt er drin !? Auf Platz 6 landete die Hoch und Tief GbR, die sich trotz der finale Niederlage nicht mehr in Abstiegsgefahr befanden. Dank ihrer Tipp-Punktausbeute waren sie für alle möglichen und unmöglichen Fälle zu gut gerüstet. Da hatte Jörg Varnholt schon mehr Probleme, aber auch hier war das Glück ein entscheidender Faktor, denn der Alt-Schuss war einer, der gegen Boettcher die Punkte teilen durfte, und das fand Jörg letzten Endes eine akzeptable Lösung, die beiden Clubs half. Zum endgültigen Meistermacher wurde der TC Rien ne va Plus, der das beinahe doppelt bezahlen musste. Nicht nur gegen den Felix mit 39-47 verloren, sondern um Haaresbreite auch noch abgestiegen. Am Ende gaben nur 4 Tipp-Punkte den Ausschlag zwischen 1. und 2.Liga. Hier kam dann wieder mal ein Remis ins Spiel, das diesmal aber zu wenig war. Malamatina hätte sich jedenfalls schon damit begnügt gegen den Chaoten Bruno einen Tipp-Punkt mehr zu holen, denn damit wäre er in der 1.Liga geblieben. So aber durfte er sich zum Pokalfinalisten Frank Reher gesellen, der es in den letzten Wochen auch nicht gerade leicht hatte. Punkteteilungen sind manchmal so verdammt hart zu ertragen.
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