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Er hat´s mal wieder gepackt. Dieser unglaubliche Erhard Boettcher war auch nach 10 Meistertiteln immer noch heiß auf den nächsten Titel. Nach eine kleinen Titelpause in der Vorsaison klappte es nun wieder vorzüglich mit der Tipperei. Keiner war in dieser Saison erfolgreicher als er. Die meisten Tipp-Punkte und dazu 12-6 Punkte waren einfach die optimale Mischung aus der man neue Titelhelden schmieden kann. Damit konnte er nach seinem 1.Platz zur Halbzeit die Tabellenführung praktisch bis zum Schluss behaupten und erwehrte sich dabei härtester Attacken der Konkurrenz. Denen bescherte Tja sogar noch mal eine ganz dicke Titelchance indem sie am 9.Spieltag eine 14-22 Pleite gegen einen Abstiegskandidaten erlitten. Da waren sie aber absolut in Topgesellschaft, denn auch in der Bundesliga war dieser Spieltag ein richtiger Aprilscherz. Der richtige Spass am Scherz folgte aber eh erst, als sich Jörg Varnholt, der nun eigentlich freie Bahn auf dem Weg zum Titel hatte ebenfalls etwas dämlich anstellte. Obwohl, eigentlich war er mit seinen 25 Punkten ja richtig gut drauf, was aber nicht reichte um „seinen“ Abstiegskandidatengeg-ner in die Knie zu zwingen. Auch wenn zwei das gleiche tun ist es für Tja irgendwie immer anders, denn die bleiben in der Erfolgs-spur. Jörg Varnholt aber muss sich wieder mal mit dem 2.Platz zufrieden geben. Und das obwohl der Titel so nah wie schon lange nicht mehr war. Da half es auch nichts, dass er wirklich nichts unversucht ließ um auch das letzte Pünktchen aus diesem komischen 9.Spieltag zu holen. Mit diesem „falschen“ Gegner war einfach nicht zu spassen. Aber nicht nur Jörg Varnholt hätte Tja noch vom Thron stoßen können, sondern auch de TC Felix Austria. Der liegt nach Tipp-Punkten nur einen einzigen Zähler hinter dem Meister und den hätte er am letzten Spieltag wirklich noch holen können, doch leider wurde auch der Felix ein Opfer der aufmüpfigen Abstiegskandidaten, die nicht nur un-ten für viel Wirbel sorgten, sondern auch an der Spitze. Der Zweite nach 4 Spieltagen war am Ende aber nicht in der Form mindestens 19 Punkte zu holen und muss sich nun mit Rang 4 zufrieden ge-ben. Einen ganzen „Schwanz“ von Teams der Freunde Arndt Jäger und Jörg Varnholt zog Tja hinter sich her, denn auch auf Platz 3 ist eines aus diesem Erfolgstrio zu finden. Der TC Rien blieb zwar die letzten 3 Spiele ungeschlagen und war damit seinen Freunden eine Nasenlänge voraus, aber das reichte gerade mal um sich aufs Siegertreppchen zu retten. Mit Platz 3 war Rien damit ähnlich erfolgreich wie in der Vorsaison, die aber auch keinen Titel einbrachte. Irgendwie fehlte diesem Trio vor allem die richtige Portion Glück, aber das hat eben nur der tüchtige Tipp-Punktesammler, oder eben Erhard Boettcher. Wieder auf Platz 5 landete Malamatina mit Björn Janson an den Steuerseilen. Wieder war Björn verdammt dicht dran am Titel und wieder versaute ihm ausgerechnet Kumpel Ernie den Sprung an die Tabellenspitze. Letzte Saison kam das Aus am 9.Spieltag, und diesmal bereits am 8.Spieltag. Der Gegner war aber immer derselbe. Tja, wenn man erstmal gute Freunde hat, braucht man „Feinde“ wohl gar nicht mehr, oder ? In der unteren Tabellenhälfte hatten der Chaoten Bruno und die Hoch und Tief GbR ein relativ ruhiges Leben, denn nach oben gab es diesmal nichts zu holen und nach unten hatten die beiden rechtzeitig einen Sicherheitsabstand gelegt. Der war beim Bruno mit 3 Punkten Vorsprung dann auch am größten, was jetzt aber auch keine Freudensprünge auslöst. Na, das war ja mal eine tolle Punktlandung die Frank Reher da hinlegte. Wie schon in der Vorsaison erreichte er eher mühsam einen 8.Platz und durfte diesmal sogar richtig tief in die Trickkiste greifen, war doch zum Klassenerhalt die Tagesbestleistung des 9.Spieltages fällig. Die sorgte jetzt dafür, dass es im Lager der Gepflegten eine mehrwöchtige Staatstrauer geben dürfte. Bei den Gepflegten war zwar die Zwietracht noch mal erfolgreich, doch kam ihr Sieg gegen den Meister schlicht und einfach zu spät. Jetzt erwischte es also nicht nur die Zwietracht, sondern auch den letzten Meister, die Wahren Gepflegten. Vom gefeierten Helden zum schlechtesten Team der Liga ! Ein wahrlich tiefer Sturz.
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