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Wieder recht erfolgreich waren die Teams aus Vierhöfen, die erneut einige Titel sammeln konnten. Einer der neuen Titelträger ist Klein Bardo, der sich in der 10.Liga im letzten Spiel doch noch auf Platz 1 setzen konnte. Dank eines 51-37 Sieges gegen die Asseler Tipper holte Heiner Bardowicks nicht nur knapp 400 Tipp-Punkte, sondern auch den entscheidenden sechsten Saisonsieg, der ihm zumindest einen Aufstiegsplatz sicherte. Für den Rest mussten dann eh erstmal die anderen sorgen. Das aber störte Heiner nun absolut nicht mehr, denn für ihn war das Jahr doch noch mit einem positivem Ende ausgegangen. Dabei holte er doch nur exakt genauso viele Tipp-Punkte wie in der Vorsaison, in der er leider auf einem Abstiegsplatz landete. Die 10.Liga scheint ihm aber eh viel wohlgesonnener zu sein, denn hier holte er schon zum dritten Mal einen Aufstiegsplatz und war auch nie länger als eine Spielzeit in dieser Klasse. Als „eigentlicher“ Meister in der 10.Liga waren ja ja Krückenhalter vorgesehen. Die hatten vor dem letzten Spieltag 2 Punkte und 24 Punkte Vorsprung vor Klein Bardo und schienen damit sicher auf Platz 1 zu sein. Dann aber bauten die Krücken wieder einmal einen Riesenmist, für den sie leider berühmt berüchtigt sind. Mit einer 9-50 Katastrophe gegen die Sackratten riskierten sie zwar keinen Rückfall auf Platz 3, aber eine schöne Titel-urkunde war damit nicht mehr zu holen. Dabei war ja nicht die Niederlage an sich das entscheidende, sondern einfach die Tatsache, dass 9 Punkte einfach Scheisse waren. Aber o.k., als Aufsteiger sollte man ja nicht jammern, vor allem nicht, wenn man nach 4 Spieltagen noch auf Platz 8 herumhängt. Das einzige Team mit mehr als 400 Tipp-Punkten muss leider drin bleiben in der 10.Liga, oder sagen wir erfreulicherweise, wenn man das persönliche Interesse berücksichtigt. Die Racoons legten am 9.Spieltag noch mal richtig zu, denn sie hatten die begründete Hoffnung, dass sich vielleicht Klein Bardo eine Blöße geben könnte. Vom schönen Plan mussten sie dann aber doch Abstand nehmen, denn ihr eigener Sieg alleine war nicht gut genug um sich in die Aufsteigerlisten eintragen zu können. Da waren andere ein ganz klein wenig schneller. Obwohl, genau genommen waren ja die Schalker schneller, denn nach 4 Spieltagen standen sie noch vor den beiden Aufsteigern ! Ein Spätstarter waren die Sackratten, die sich zwischenzeitlich in den Tabellenkeller wagten, hier aber keinesfalls bleiben wollten. Also ging´s relativ schnell und ohne größere Umwege nach oben und am Ende waren sie wie in der Vorsaison auf Platz 4 gelandet. Nur 2 Punkte hinter einem Aufstiegsplatz sah das richtig gut aus. Die einzige Differenz zwischen den Sackratten und CarPortFahrern waren 5 Tipp-Punkte auf der Sollseite. Ansonsten waren die CarPorFahrer wohl froh darüber, dass sie nach drei vergeblichen Anläufen zum ersten Mal in der 10.Liga ein positives Punktekonto ertippt haben. Auch so was ist doch ein schöner Erfolg, mit dem man das Jahr mit einem Lächeln abschließen kann. Wieder mal die großen Vergesslichen mimten Stefan Beckedorf und Thorsten Kramp, die mit ihren Teams ausgerechnet das Doppelspieltagswochenende verpennte. Davor fehlte ja bereits der 2.Spieltag. Das konnte ja nur heißen, dass die beiden Absteiger wohl AC Preußen Marklohe und Beckis Bester heißen müssen. Weit gefehlt, denn trotz drei Spieltagen weniger holten sie ein ausgeglichenes Punktekonto. Wahnsinn, oder ? Da hatten die Asseler Tipper aber trotz dem vollen Programm deutlich weniger zu bieten, nämlich zum dritten Mal in Folge nur 6-12 Punkte. Und, oh Wunder, sie stiegen mit diesen Werten „nur“ ein einziges Mal ab. Ist auch ein Kunststück, oder ? Kunst kommt ja auch von Können und das hatten die Paradiesvögel leider nicht zu bieten, denn ihre Leistungen waren nach Tipp-Punkten die schlechtesten, zumindest bei den Vollzeittippern. Da wars dann praktisch klar, dass das schief gehen musste. Die letzten im Bunde der Zehntligisten kamen aus Cadenberge, aber das war in dieser Saison fast schon gleichbedeutend mit dem Abstieg. Die hat es wirklich verdammt hart erwischt.
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