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Richtig hochdramatisch ging es zum Jahresende in der 1.Liga zu, wo die ersten 7 Clubs nach 8 Spieltagen nur um ganze 2 Punkte von einander getrennt waren. Hier war in Sachen neuen Meister noch nicht mal die geringste Vorentscheidung gefallen, auch wenn sich der Titelverteidiger trotz seiner 8-8 Punkte bereits als entthront bezeichnen lassen musste. Für Tja ging es am letzten Spieltag trotzdem um einiges, und sei es nur die Ehre, denn der Spielplan wollte es so, dass Tja gegen Malamatina antreten durfte, wo Kumpel Björn Janson das Zepter schwingt. Ausgerechnet Malamatina war der aktuelle Tabellenführer und brauchte eigentlich unbedingt einen Sieg um einigermaßen sicher einen Titel holen zu können. Tja, da hatte der gute Björn aber leider die Rechnung ohne seinen Freund gemacht, denn der tat ihm natürlich nicht den Gefallen hier als „Hilfsarbeiter“ für seinen Nachfolger zu agieren. Durch den doch deutlichen 40-31 Erfolg stürzte Malamatina sogar aus den Rängen fürs Siegertreppchen und musste zu allem Übel auch noch Tja an sich vorbei ziehen lassen. Für beide Clubs reichte es am Ende für 10-8 Punkte und das war in dieser Spielzeit schon ein richtiger Spitzenwert, denn immerhin gab es ja nur einen einzigen Club, der hier mehr zu bieten hatte. Logisch, dass dieser dann auch Meister wurde, wenn auch zum drittschlechtesten der TCB-Geschichte. Mit 11-7 Punkten wurde bisher, in fast 30 Jahren TCB, nur ein einziges Team Meister und das war die Zwietracht Gepflegte. Das nun ausgerechnet die andere gepflegte Truppe dieses Kunststück zum zweiten Mal schaffte ist ja schon ein komischer Zufall. Für die Wahren Gepflegten ist es jedenfalls der erste Titel und wird sicher gebührend gefeiert werden. Da hat sich das Aufbäumen gegen den möglichen Abstieg ja doch noch gelohnt, denn nach 4 Siegen in den letzten 5 Partien wurde aus einem möglichen Zweitligisten urplötzlich der neue Meister. Eine echt gepflegte Saison die die Jungs aus dem Norden da abgeliefert haben, die natürlich auch davon profitierten, dass die Konkurrenz richtig gut drauf war und im Sinne der Wahren spielte. Etwas vom Pech verfolgt war in den letzten Wochen Herbstmeister TC Rien ne va Plus, denn der 8-0 Punktestarter erlitt doch einige knappe Niederlagen, die jetzt dafür sorgten, dass Rien genau 1 Punkt zum Triumph fehlte. Die nötigen Tipp-Punkte um sich entscheidend behaupten zu können hatten Jörg und Arndt jedenfalls zu bieten. … und am letzten Spieltag dann auch noch die Tagesbestleistung ! Leider alles für die Katz. Die Freude im gepflegten Tipplager ist in dieser Spielzeit gleich von doppelter Größe, denn nicht nur dass die beiden ihrem Abstiegsgespenst entkommen konnten, sondern dass jetzt beide gemeinsam auf dem Siegertreppchen stehen ist ja wohl der positive Hammer des Jahres. Da hatten sie aber einen mächtig guten Lauf, und das obwohl bei der Zwietracht öfters mal die stärksten Gegner auftauchten. Trotz der schlechtesten Abwehr aller beteiligten Teams Platz 3 zu holen ist schon sehr stark. Hinter den beiden Dortmunder Beinahemeistern ging die Hoch und Tief GbR ebenfalls noch mit 10-8 Punkten über die Ziellinie und dürfte darüber sehr enttäuscht sein, denn noch nach 8 Spieltagen lag Hoch auf Platz 2 und hatten den Titel praktsich schon zum Greifen nahe. Dann aber das Fiasko gegen den neuen Champion und die Saison war für Martin Leithäuser gelaufen. Mit 9, bzw. 8 Punkten schafften es der TC Felix Austria und 4 Pfund gehackter Bauch noch auf die sichere Tabellenseite, was bei den 9-9 Punkten ja eigentlich relativ klar ist, denn damit kann man nun mal nicht absteigen. Für Frank Reher gab es schon ein ganz heftig schwingendes Damoklesschwert, das über ihm schwebte und hätte der TFC Cuxhaven am Ende nicht dieses unbesiegbar Rien erwischt, wäre für Frank das Erstligakapitel erstmal abgeschlossen gewesen. So aber musste der TFC mal wieder zurück in die Zweitklassigkeit und das mit recht ordentlichen 412 Tipp-Punkten. Sogar die Erste Sahne hätte sich noch retten, und Bauch sogar auf den letzten Platz schicken können. Für die Sahne aber lief in den letzen Wochen eigentlich alles total schief, was leider an den eigenen schwachen Leistungen lag.
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