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Dieser Mann ist einfach nicht zu fassen. Erhard Boettcher reiht zusammen mit Björn Janson Titel an Titel und das in derart ausgiebiger Art und Weise, dass der Rekordchampion Tja seinen zehnten Titel feiern konnte. Als erster Club überhaupt holten die Dortmund eine zweistellige Anzahl an Titeln alleine in der 1.Liga und da war diesmal auch nichts mit Glück oder so, denn Tja hatte die größten Trümpfe mal wieder selbst ins Spiel geworfen. Als einziger Club holten sie in dieser Spielklasse erreichten sie die 400 Tipp-Punktemarke und waren alleine schon deshalb richtig meisterlich. Das sie dazu auch noch die beste Abwehr aufstellten passt zwar so überhaupt nicht zu Dortmund, aber Tja machte es mal wieder perfekt. So störten höchstens die zwei Saisonpleiten die meisterliche Saison, aber mit denen waren praktisch alle letzten Titelträger gestraft. In den letzten 4 Spielzeiten hatten die Champions jedenfalls alle 14-4 Punkte erspielt. Damit wissen die anderen jetzt endgültig was von ihnen gefordert ist in der kommenden Spielzeit. Die 14-4 Punkte verpasste Malamatina leider knapp. Dabei hatte Teamchef Björn Janson das brisante Derby gegen Tja am 7.Spieltag sogar gewinnen können. Ausgerechnet am letzten Spieltag aber verließ ihn wohl der Mut, denn gegen den TC Rien verspielte er seinen dritten Meistertitel. Meister wurde er aber trotzdem, irgendwie ! Für Herbstmeister 4 Pfund gehackter Bauch lief es am Anfang wirklich gigantisch. 9-1 Punkte standen bereits zu Buche und Frank Reher hatte das Zeug erneut Champion zu werden. Als dann aber die wahren Topteams auf der Matte standen, wars um den armen Frank schnell geschehen. Die Big Points machten jedenfalls die anderen und das dann als Abschluss auch noch eine Pleite gegen einen Absteiger folgte, war dann wohl das i-Tüpfelchen auf eine dann doch nur durchwachsene Saison. Immerhin 4 Siege holte der TC Felix Austria in Serie, womit ihm in Sachen Endspurt nicht mal der Meister was vormachte. Doch was helfen die späten Geistesblitze, wenn Peter Förster eher ein „Spätaufsteher“ ist. Wer vielleicht mal nach Titeln strebt, sollte sich jedenfalls keine 2-6 Punkte zum Start gönnen. Die Kiumpels vom TC Rien ne va Plus waren nur um einen Punkt schlechter durch die 9 Spieltage gekommen und konnten sich am Ende sogar ein bischen als Meistermacher fühlen, denn schließlich holten sei Malamatina aus allen Träumen. Viel lieber hätten sie sich aber selbst den Titeltraum erfüllt, doch der zweite Streich muss leider noch mindestens 9 Wochen auf die Vollendung warten. In der Liga der Meister, in der alle 10 Erstligisten schon mindestens einmal den Titel holen, ging der TFC Cuxhaven mal wieder als Neuling ans Werk, dabei haben die Cuxhavener auch schon 3 Titel ertippt. Die liegen allerdings schon über 9 Jahre zurück. Es wäre also mal wieder an der Zeit die Erinnerungen, wie es ist Meister zu sein, aufzufrischen. Bei nur 9-9 Punkten brauchten sie diesmal aber nicht darauf hoffen. Ein Hoch auf den Meister gab es diesmal nicht, denn es ging richtig tief für die GbR. Von Abstiegssorgen wurden sie zwar nicht geplagt, aber trotzdem hätte sich Martin Leithäuser sicher eine bessere Rolle als Titelverteidiger gewünscht. Da waren die Schwaben diesmal so was von chancenlos, aber sein VfB macht´s ja nicht unbedingt besser. Ebenfalls bei 8-10 Punkten landte die Erste Sahne, die in den letzten Spielen noch mal richtig auf die Schippe genommen wurden. Beinahe hätte es ja schlimmeres geben können, aber dazu hätten die beiden Schlusslichter auch mal was reissen müssen. Da das aber nicht passierte, konnten die Bochumer doch ruhig schlafen. Dagegen ging´s für die roten Teufel Berschweiler und Piano 64 erstmal wieder zurück in die Zweitklassigkeit. Beide brachten es nur zusammen auf so viele Siege wie nötig gewesen wäre um ein Team auf den 8.Platz zu bringen. So blieb für sie das rettende Ufer unerreichbar, so sehr sie auch ruderten. Den roten Teufeln fiel ja auch erst an den letzten beiden Spieltagen ein, dass man auch mal gewinnen könnte und bei Piano lief eh so ziemlich alles schief. Vorne wie hinten gleich bescheiden, da wars klar was passieren musste
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