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Wieder mal war es Heiner Bardowicks, der sich in die Siegerlisten einer Liga eintragen konnte. Zwar konnte er in dieser Spielzeit nicht wirklich überzeugen und blieb mit mageren 363 Tipp-Punkten sicher weit hinter den Erwartungen zurück, doch dieser Makel stört Klein Bardo nur auf den ersten Blick, denn auf dem zweiten sieht er nicht nur besser, sondern sogar richtig stark aus. 14-4 Punkte sind ja schließlich kein Pappenstiel. Wenn dazu nun mal nicht mehr als 363 Punkte nötig sind, muss das auch nicht sein Problem sein. Somit nimmt Heiner das Geschenk dankend an und verzieht sich erstmal in die 9.Liga. Da versucht er sicher gleich den dritten Streich in Folge zu sichern. Ob er dann aber wieder so einfach davon komm ist eher unwahrscheinlich, aber so weit voraus denkt jetzt eh noch keiner, denn erstmal gilt es diesen Titelgewinn zu feiern. Feiern kann ja auch Gerhard Passler, der sein Wechselspiel zwischen der 9. und 10.Liga weiterführen konnte. In der 10.Liga kommt Gerhard jedes Mal richtig gut zu Recht, denn in seiner sechsten Saison holte er zum vierten mal 12-6 Punkte und erspielte sich ansonsten noch nie ein negatives Ergebnis in dieser Klasse. So gesehen ist es eigentlich ein „Blödsinn“ aus dieser schönen Liga wieder zu verschwinden, aber seinem Nena Club Percha steht der Sinn nun mal nach höherem. Kein Wunder, denn als mehrfacher TCB-Meister ist er wahrlich besseres gewohnt. Diesen Zeiten trauert Gerhard immer noch nach, aber er kann ja auch dafür sorgen, dass die guten alten Zeiten einfach mal wieder kommen. Den Anfang dazu hat er in dieser Saison zumindest gemacht. In der Vorsaison startete der Aufstieg 19 Witten 96 als 10., um dann am Ende beinahe noch aufzusteigen. Nun stieg er sogar als Herbstmeister richtig gut in die Saison ein, doch letzten Endes blieb den Wittenern nur der „Titel“ des Beinaheaufsteigers. Mit einer hauchdünnen Pleite am letzten Spieltag versauten sich die 96er leider eine richtig gute Saison, die nun ungekrönt bleibt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage wie Witten in die nächste Saison starten soll, wenn’s jetzt nicht als 1. und auch nicht als Letzter mit dem Aufstieg klappte. 10-8 Punkten hat nicht nur Witten auf dem Konto, sondern auch die beiden Teams aus Vierhöfen und Marklohe. Damit gehören auch sie ein klein wenig zu den Verlierern, denn sie haben eine große Chance nicht nutzen können. Immerhin durften beide bis zum letzten Spieltag hoffen und machten sich mit ihren jeweils fünften Saisonsiegen auch drauf und dran z.B. Gerhard Passler so richtig unter Druck zu setzen. Der aber tat ihnen dann keinen großen Gefallen, sondern machte sich selbst auf den Weg in die 9.Liga. In die hätten es sogar noch die Siebtplatzierten Paradiesvögel schaffen können und das auch noch am 9.Spieltag. Da hätte zwar vieles passen müssen, aber eine Chance gab´s trotzdem. Die ging aber gegen die Südtiroler Landsleute endgültig flöten und so erreichten die Bochumer eben nur noch 8-10 Punkte. Die stehen auch bei den Schalker Racoons zu Buch und die waren damit richtig glücklich, denn so konnten sie diesmal erst im allerletzten Moment einen weiteren Abstieg verhindern. Nach 7 Spieltagen sah es mit 4-10 Punkten jedenfalls verdammt übel aus für die Racoons, die sich dann mit einem kleinen Endspurt noch auf Platz 6 retteten. Sogar mit nur 6-12 Punkten waren Fünf ist Trünf noch auf der richtigen Seite der Tabelle, denn sie hatten das Glück, bzw. das Können von 385 Tipp-Punkten und damit erreichten sie sogar die Ligaspitze. Zu dumm nur, dass sie damit nur den Klassenerhalt feiern durften. Es hätte aber auch schlimmer kommen können, doch dafür waren diesmal die Bull´s Eyes aus Bochum und die CarPortFahrer aus Hamburg zuständig. Diese beiden lümmelten seit längerer Zeit in den hinteren Regionen rum und taten dies auch mit richtiger „Begeisterung“, denn sie boten genau die Leistungen, die man von einem Absteiger erwarten konnte, also eher bescheidene. Mit kaum 330 Tipp-Punkten schafften es die beiden Clubs auch verdientermaßen in die 11.Liga.
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