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Für Martin Leithäuser war das die 27. Saison in Folge in der 1.Liga und diese Zeit war nicht nur wegen der dauerhaften Erstklassigkeit sehr erfolgreich, sondern sogar mehrfach ausgezeichnet. Mit seinen 14-4 Punkten holte die Hoch und Tief GbR jetzt schon den fünften Meistertitel. Einfach Klasse kann man da nur sagen, zumal der neue Meister ja auch der einzige Club ( von Erstligafrischling Bauch mal abgesehen ) ist, der noch nie aus der 1.Liga abgestiegen ist. Ein besseres Saisonfinale hätte man sich für die Schwaben wohl nicht erträumen lassen, denn schließlich ist Martin´s VfB ja auch zum Meister gekürt worden. Wie in der Bundesliga gab es auch in dieser 1.Liga ein richtig dramatisches Finale, bei dem sich die Hoch und Tief GbR nicht nur gegen die Roten Teufel bewähren musste, sondern auch noch den TC Felix Austria im Blickfeld hatte. Die lagen vor dem letzten Spieltag nur ganze 4 Tipp-Punkte hinten dran und konnte somit aus eigener Kraft die Titelchance ergreifen. Dafür streckten sie sich dann auch noch mal nach den Sternen und schlugen Malamatina mit 72-51. Diese 72 Punkte musste die Hoch und Tief GbR also unbedingt schlagen, wenn sie ganz vorne landen wollte, aber da lagen ja noch die Teufel aus der Pfalz. Sie hatten noch ein paar Tipp-Pünktchen mehr auf dem Konto. Der Wahnsinn war, dass damit das Toptrio vor dem Endspurt praktisch Nase an Nase über die Ziellinie hetzen konnte. Das hervorstechendste Körperteil hatte dann aber doch Martin Leithäuser, denn der schlug nicht nur die Pfälzer mit 73-66, sondern damit in einem Aufwasch auch noch den TC Felix Austria, dessen 72 Tipp-Punkte doch nur für den 2.Platz reichten. Für den Felix dürfte dieses Saisonergebnis aber fast schon unfassbar sein, denn Peter Förster holte zwar sein bestes Saisonergebnis seit 9 Jahren !!!, wurde aber trotzdem nur zum dritten Mal Vizemeister in der 1.Liga. Für die teuflischen Tipper reichte es sogar nur zum 3.Platz und das trotz des besten Tipp-Punktewertes. Eine blöde Niederlage gegen die Hoch und Tief GbR reichte um eine nahezu perfekte Spielzeit noch mit einem Makel zu versehen. Mehr oder weniger chancenlos schien der Titelverteidiger zu sein, doch der hatte lange Zeit beste Titelchancen. Immerhin stand er schon bei 10-2 Punkten, als Frank Reher nach vielen tollen Spielzeiten am Ende doch die Luft ausging. Trotz dreier Niederlagen in den letzten Wochen reichte es aber locker um wenigstens noch den Titel „Mannschaft des Jahres“ zu sichern. Mehr kann man von einer Saison ja wirklich nicht verlangen, oder ? Der Rest war in dieser Liga nur mehr oder weniger schmückendes Beiwerk, denn sie mussten sich damit abfinden irgendwo im Niemandsland der Tabelle herumzutippen, oder frühzeitig als Absteiger festzustehen. Dieses Schicksal ereilte den TC Gaucho und die Turbovisions. Für den Gaucho war es sicher eine herbe Enttäuschung in der ersten Erstligasaison gleich zum Kanonenfutter „befördert“ zu werden. Eigentlich war die Saison für Jürgen Olszewski schon nach 4 Spieltagen und 0-8 Punkten gelaufen. Noch übler erwischte es die Turbovisions, die sich erst am allerletzten Spieltag in die Siegerliste eintragen konnte, aber da reichte der 62-27 Sieg gegen den Leidensgenossen noch nicht mal aus um sich von der roten Laterne trennen zu können. War ja schon eine ziemliche Horrorsaison für die beiden. Das Mittelfeld wird von 4 Clubs gebildet, die zwischen 9-9 und 8-10 Punkte holten und damit keinerlei Kontakt zu den Abstiegsplätzen hatten. Ob das aber Teams wie Malamatina oder Tja reicht, die eher nach den Sternen greifen wollten ? Wohl eher nicht, und so kam es auch, dass die beiden frühzeitig die Arbeit einstellten und sich in die Sommerpause verabschiedeten. Bis zum Finale zogen es dagegen der TC Rien ne va Plus und die Erste Sahne durch. Obwohl es auch für sie um nix mehr ging, war es schließlich Ehrensache hier noch mal alles zu geben. So konnten sie wenigstens am 9.Spieltag noch mal doppelt punkten und damit eine wenigstens einigermaßen befriedigende Saison zu erspielen.
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