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Ganz oben zogen die Sackratten relativ unbedrängt ihre Kreise und konnten ihre Untertanen frühzeitig vom Aufstiegsthron aus beobachten wie sie sich darum balgten den zweiten Aufstiegsplatz zu ergattern. Da war eigentlich weitaus interessanter als die Darbietungen der Vierhöfener, die sich mit 3 Siegen am Schluss von allen absetzten. Da war dann am Ende viel Luft zwischen dem Meister und seinen Verfolgern, die gleich 4 Punkte Abstand ließen. So ähnlich war es auch in der Vorsaison, wo ein paar Überflieger die Lage fest im Griff hatten. Das es diesmal nur ein Club war der so hell leuchtete störte letztenendes keinen. Die Sackratten jedenfalls sicher nicht, denn sie wehrten sich ja nicht gegen die sieben Siege. Sie nahmen nur das eine oder andere Geschenk ihrer Gegner dankend an, die nicht immer den besten Eindruck hinterlassen konnten. Im offenen Schlagabtausch um Platz 2 gab es einen überraschenden Gewinner, den nach 4 Spieltagen kaum mehr einer auf der Rechnung hatte. Die glücklichen von der Brechstange Altona lagen jedenfalls frühzeitig auf einem Abstiegsplatz. Nach 4 Spieltagen hieß es für Armin Pomorin auf Platz 9 kräftig zittern, hatte er doch zudem mit schwachen eigenen Tipps zu kämpfen. Nun aber ist alles ganz anders gekommen als gedacht, denn die Brechstange hat die zweitmeisten Tipp-Punkte und steht jetzt auf Platz 2. Tja, das hätte wohl keiner mehr gedacht, aber irgendwie war Armin Pomorin in letzter Zeit immer zur rechten Zeit fit. So wie am letzten Spieltag als er dank eines 45-42 Erfolges gegen den AC Preußen Marklohe zum ersten und einzigen Mal auf einem Aufstiegsplatz stand. Diesen entriss er ausgerechnet jenen Preußen, die sich zu Hause ncoh vom 2.Platz „schiessen“ ließen. Das war aber eigentlich absolut unnötig, denn mit einem einzigen Pünktchen wären sie bereits am Ziel ihrer Träume gewesen. Dabei haben sie sich diesen Aufstieg so sehr herbeigesehnt. Noch mal einen schwer erfolgreichen „Aufsteiger“ gibt es auf Platz 4 zu bewundern, denn hier kam auch das zwischenzeitliche Schlusslicht Aufstieg 19 Witten 96 noch mal zu einem richtig guten, weil positivem Saisonabschluss. Am Ende fehlten eben nur ein paar Tipp-Punkte, die aber in dutzendfacher Ausführung. Mit nicht mal 300 Zählern waren die Wittener eigentlich die schlechtesten in dieser Liga, was sich aber nur in den ersten 4 Spielen negativ auswirkte. Mit jeweils 9-9 Punkten liegen die Bull´s Eyes Bochum und die Loosers eigentlich im Mittelfeld, doch das ist hier alles etwas „verschwommen“. Die Bochumer jedenfalls waren drauf und dran auf Platz 2 zu springen, wurden dann aber von ein paar Sackratten im letzten Moment von ihren hochfliegenden Plänen erlöst. Der Boden der Tatsachen ist auch für die Loosers ein eher harter, denn auch bei ihnen lag die Aufstiegsluft schon wie eine Dunstglocke über der Stadt. Alles schien perfekt zu laufen, bis dann so ein Tagesbester ausgerechnet gegen sie sein Können beweisen musste. Das war dann der Pleiten zuviel, nachdem die Loosers bereits am 8.Spieltag ebenfalls mit den Sack-ratten unliebsame Überraschungen erlebte. Unten gab es ein paar unliebsame Überraschungen, denn da erlebte Fünf ist Trünf nicht den Sieg der Gerechtigkeit, denn nach 14-4 Punkte ohne Aufstieg gab es diesmal nicht den „versprochenen“ Erfolg. Und auch die CarPortFahrer fanden sich nach 4 Aufstiegen in Folge absolut fehl am Platze. Was sollten sie schon mit einem indiskutablen 8.Platz am Hut haben ? Nichts ! Noch hinter diesen vermeintlich sicheren Aufsteigern ging für die Teutonischen Rammböcke am Starte und den VfL Torpedo ein verkorkster Jahresauftakt mit der Höchststrafe zu Ende. Diesen beiden war der Abstieg nicht mehr zu entreissen, weil sie sich am 9.Spieltag gegenseitig die Punkte streitig machten und so die Teutonen auch die letzte Chance auf Rettung ungenutzt verstreichen ließen. Der VfL Torpedo wiederum konnte sich somit seinen „Begleiter“ selbst aussuchen. Viel Wert hat Gerd Ebert darauf aber sicher nicht gelegt.
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