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Richtig heiß waren die Tipps von drei Teams in dieser Liga, denn die eilten größtenteils nur von Sieg zu Sieg. So schaffte dieses Toptrio jeweils mindestens sieben Mal zu gewinnen. Damit wird aber auch klar, dass eines dieser starken Clubs eine ganz schön beschissene Rolle übernehmen musste. Wie ihr alle wisst steigen nur 2 auf und das hieß dann aus die Maus für Fünf ist Trünf. Trotz sieben Siegen und mehr als 400 Tipp-Punkten mussten die Wittener als geschlagene das Feld verlassen. Ihr 3.Platz ist echt fast wie eine Arschkarte, denn die versaut ihnen ja fast die famose Bilanz der Saison 2006/07 die aktuell bei 27-7 Punkten steht. Liest sich doch echt gigantisch, oder ? Umso ärgerlicher ist es aber, dass Fünf ist Trünf selbst in dieser Hochphase „nur“ einmal aufsteigen durfte. Theoretisch ist das praktisch ja gar nicht möglich, aber leider wird die Theorie immer wieder vom Alltag eingeholt und in diesem freuen sich eben nur die Tipper aus Assel und Percha. Die beiden waren eben das klitzekleine Stück besser. Besonders knapp wars dabei für den Nena Club Percha, der es wirklich bis auf die Spitze trieb. Gerhard Passler bekam es am letzten Spieltag mit dem zuvor noch absolut unbefleckten Spitzenreiter zu tun. Diese schier unlösbare Aufgabe gegen Assel zu gewinnen löste der Nena Club Percha aber, denn sein Gegner hatte die wenigsten Tipp-Punkte am 9.Spieltag und der Nena Club Percha genau einen Zähler mehr. Puh, das war wirklich nichts für schwache Nerven, zumal Gerhard ja auch darauf hoffen musste, dass Fünf ist Trünf nicht zu hoch gewinnt. Diesem Wunsche konnte dann am Ende auch entsprochen werden. Aus diesen ganzen dramatischen Aktionen konnte sich der Spitzenreiter ganz locker raushalten, denn der war erst nach 8 Siegen in Folge gewillt einmal ein paar Punkte abzugeben. Das ist zwar jetzt gar nicht mehr schlimm, doch wäre es nicht zu schön gewesen, wenn die Asseler mal mit 18-0 Punkten in die Geschichtsbücher eingegangen wären ? Tja, das haben sie nun leider etwas vermasselt. Ob die Saison von Aufstieg 19 Witten 96 vermasselt ist ? Darüber müssen die Wittener selbst urteilen, aber eigentlich könnte Teamchef Andreas durchaus zufrieden sein, denn immerhin ist er auf den Plätzen 3 und 4 zu finden. Das ist aber genau das Problem, denn damit liegt er eben hinten den tollen Teams die ihre Erfolge nun so richtig feiern können. Dagegen schauen sie in Witten nur sehnsüchtig hinterher und warten jetzt aufs Jahr 2007, das wieder die „richtigen“ Siegerteams bringen soll. Mit einer negativen Bilanz muss sich der VfL Torpedo abfinden, der in den letzten beiden Spieltagen fast schon wieder zu seiner Abstiegsform aus der letzten Saison gefunden hat und mit mäßigen Tipps noch in den negativen Bereich rutschte. Für die teutonischen Neulinge blieb diesmal keine tolle Platzierung übrig, sondern gerade noch Rang 6, der aber immerhin so gut war, dass die Abstiegszone ausserhalb ihrer Reichweite blieb. Das war dann zwar nur ein kleiner Trost für das negative Ergebnis, aber muss diesmal einfach reichen. Eines kann man von den Sackratten ja nicht behaupten, nämlich das sie überaus sprunghaft wären. Die schafften in den letzten Spielzeiten nämlich fast immer nahezu identische Tippergebnissen mit rund 360 Tipp-Punkten, und das war doch das eine oder andere mal etwas wenig. Jetzt reichte es wenigstens zu einem sicheren 7.Rang. Auf ganz schön wackeligen Füßen steht der Klassenerhalt der Loosers, die sich in ein richtiges Finale gegen den Werderclan stürzen mussten. Zuvor versprühten beide Clubs mit je nur 2 Saisonsiegen herzlich wenig Glanz, der dann in Bremerhaven noch matter wurde, denn sie verspielten am 9.Spieltag endgültig alles. Die Loosers konnten mit 51-48 gewinnen und Bremerhaven war plötzlich in die 11.Liga abgestürzt. Darin befindet sich schon seit längerer Zeit das Team der Schalker Racoons, denen es erst im letzten Moment vergönnt war endlich zu punkten, doch da war die Saison für sie längst so negativ verlaufen, dass es keine Rettung mehr gab.
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